Betrunkener 19-Jähriger stoppt Züge am Münchner Hauptbahnhof – Ermittlungen laufen

Betrunkener Mann stoppt Münchner Hauptbahnhof - Betrunkener 19-Jähriger stoppt Züge am Münchner Hauptbahnhof – Ermittlungen laufen
Betrunkener 19-Jähriger legt Münchner Hauptbahnhof lahm – Ermittlungen wegen Gefährdung des Bahnverkehrs
In den frühen Morgenstunden des Dienstags hat ein schwer alkoholisierter 19-jähriger Mann den Bahnbetrieb am Münchner Hauptbahnhof massiv gestört. Durch sein Verhalten mussten zwei Regionalzüge Notbremsungen einleiten, über ein Dutzend weitere Züge hatten Verspätungen. Die Behörden haben inzwischen Ermittlungen gegen den Mann eingeleitet.
Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht am 23. Dezember 2025, als der Ukrainer die Gleisanlagen an Gleis 25 betrat. Überwachungsaufnahmen zeigen, wie er fast das gesamte Gleisareal durchquerte, bevor er sich wieder auf Gleis 5 zurückkämpfte. Sein unberechenbares Verhalten veranlasste die Bahnverkehrsleitung, aus Sicherheitsgründen sämtliche Züge im Bahnhof anzuhalten.
Bei dem Mann wurde ein Blutalkoholwert von 2,1 Promille festgestellt – weit über der gesetzlichen Grenze. Sein Aufenthalt auf den Gleisen löste bei zwei einfahrenden Regionalzügen Notbremsungen aus. Insgesamt kam es bei 13 Zügen zu Verspätungen. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Da durch sein Handeln auch Fahrgäste und Mitarbeiter in Gefahr gebracht wurden, wird der Fall zudem als mögliche gefährliche Körperverletzung geprüft.
Die Identität des 19-Jährigen bleibt vorerst ungenannt, während die Ermittlungen laufen. Seine Aktion führte zu erheblichen Betriebsstörungen, mit mehreren verspäteten Zügen und aktivierten Sicherheitsprotokollen. Die Behörden prüfen nun, ob weitere Anklagepunkte hinzukommen.

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