Betrunkener ohne Führerschein löst spektakuläre Verfolgungsjagd in Rostock aus

Admin User
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Ein weißer Polizeiwagen steht vor einer befahrenen Straße mit fahrenden Fahrzeugen, umgeben von Gras und Bäumen in einer ländlichen Umgebung.

Betrunkener ohne Führerschein löst spektakuläre Verfolgungsjagd in Rostock aus

Rasante Verfolgungsjagd in Rostock: Betrunkener Fahrer flüchtet vor Polizeikontrolle – Frau und Kleinkind leicht verletzt

Am 5. Juni 2025 eskalierte in Rostock eine Routinekontrolle nahe dem Hauptbahnhof zu einer spektakulären Verfolgungsjagd, nachdem ein Autofahrer die Polizeibeamten zu umgehen versuchte. Der Vorfall endete mit mehreren Anzeigen, darunter Gefährdung des Straßenverkehrs sowie leichte Verletzungen einer Frau und ihres Kleinkindes. Später nahm die Polizei einen 40-jährigen Mann aus der Region fest, gegen den ein Haftbefehl vorlag und dessen Alkoholpegel fast doppelt so hoch war wie der gesetzlich zulässige Grenzwert.

Die Jagd begann, als Beamte den Fahrer am Rostocker Hauptbahnhof anhalten wollten. Statt zu stoppen, gab der Mann Gas und flüchtete durch die Stadt. Während der Flucht erfasste das Fahrzeug eine Fußgängerin, die ihr einjähriges Kind auf dem Arm trug – beide erlitten leichte Verletzungen.

Der Fahrer wurde schließlich gestellt. Dabei stellte sich heraus, dass er weder einen Führerschein besaß noch versichert war und stark alkoholisiert am Steuer saß. Die Messung ergab einen Blutalkoholwert von 0,69 Promille – deutlich über der in Deutschland geltenden Grenze von 0,3 Promille für absolute Fahruntüchtigkeit. Zudem bestätigten die Behörden einen bestehenden Haftbefehl der Staatsanwaltschaft gegen den Mann. Ermittlungen zufolge gehörte das Fahrzeug einer 30-jährigen Frau, die nun unter dem Verdacht steht, wissentlich einem Fahrer ohne Führerschein ihr Auto überlassen zu haben. Gegen den Mann selbst werden Vorwürfe wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, Fahrerflucht, Fahren ohne Führerschein und Verstößen gegen die Pflichtversicherung erhoben.

Der Festgenommene bleibt in Untersuchungshaft und muss sich wegen mehrerer schwerwiegender Delikte verantworten. Gegen die Halterin des Fahrzeugs wird separat wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung ermittelt. Die Polizei gab keine weiteren Details zu möglichen Strafen oder dem Stand des Verfahrens bekannt.