BMW bringt iX5 Hydrogen 2028 mit bahnbrechendem Flachtank auf die Straße
Amelie WeberBMW bringt iX5 Hydrogen 2028 mit bahnbrechendem Flachtank auf die Straße
BMW kündigt Markteinführung des iX5 Hydrogen für 2028 an – mit revolutionärem Flachtank-Wasserstoffspeicher
BMW hat Pläne bekannt gegeben, den iX5 Hydrogen ab 2028 auf den Markt zu bringen. Das Fahrzeug wird mit einem innovativen Flachtank-System für die Wasserstoffspeicherung ausgestattet sein, das Innenraum erhält und gleichzeitig eine Reichweite von bis zu 750 Kilometern ermöglicht. Das Projekt ist Teil einer umfassenden Initiative zur Weiterentwicklung wasserstoffbetriebener Fahrzeuge.
Die Entwicklung des Antriebsstrangs und des Tanksystems für den iX5 Hydrogen erfolgt im Rahmen des HyPowerDrive-Projekts, das durch das europäische IPCEI-Programm (Important Projects of Common European Interest) gefördert wird. Allein das Bundesverkehrsministerium stellt 191 Millionen Euro bereit, der Freistaat Bayern steuert weitere 82 Millionen Euro bei. Das Fahrzeug wird mit BMWs dritter Generation der Brennstoffzellentechnologie ausgestattet, die in Zusammenarbeit mit der Toyota Deutschland GmbH entwickelt wurde.
In der Vorserienproduktion befindet sich bereits der Energy Master, eine zentrale Steuereinheit für Wasserstofffahrzeuge, die im BMW-Werk Landshut gefertigt wird. Bei dem System handelt es sich um eine Weiterentwicklung einer bestehenden Lösung, die Energieflüsse, Leistungsverteilung sowie die Schnittstellen zwischen Brennstoffzelle und Hochvoltbatterie regelt. Wie Josef Hochreiter, Leiter der Brennstoffzellenprojekte bei BMW, erläutert, sorgt es für eine dynamische und sichere Fahrleistung.
Am Standort Landshut wurde zudem eine zweite Produktionslinie für Komponenten von batterieelektrischen Fahrzeugen in Betrieb genommen. Die Serienfertigung der Brennstoffzellensysteme für den iX5 Hydrogen soll ab 2028 im österreichischen BMW-Werk Steyr anlaufen.
Mit dem iX5 Hydrogen führt BMW seine neueste Wasserstofftechnologie in den Markt ein. Das innovative Speichersystem und die eigenentwickelten Komponenten sollen eine große Reichweite ohne Kompromisse beim Platzangebot ermöglichen. Die Produktion zentraler Systeme läuft bereits an, die vollständige Serienfertigung ist für 2028 geplant.






