Branchenkoalition klagt gegen umstrittene Prognosemarkt-Steuer in Kentucky
Amelie KrügerBranchenkoalition klagt gegen umstrittene Prognosemarkt-Steuer in Kentucky
Eine neue Branchenkoalition hat Klage gegen den Bundesstaat Kentucky eingereicht, um eine umstrittene Steuer auf Prognosemarkt-Gebühren zu blockieren. Die Gruppe, bestehend aus Kalshi, Crypto.com und Polymarket US, will die Abgabe von 14,25 % auf Transaktionsgebühren kippen. Die Coalition for Fair Markets reichte die Klage beim Franklin Circuit Court in Kentucky ein. Das Ziel ist es, drei Landesgesetze – HB 757, HB 904 und HB 869 – anzufechten, die die Steuer einführten. Kentucky war der erste Bundesstaat, der eine solche Regelung einführte, später folgte Illinois mit einer ähnlichen Maßnahme.
Die Koalition argumentiert, Kentucky diskriminiere bundesweit regulierte Betreiber von Prognosemärkten willkürlich. Jacki McGavick, Sprecherin von Kalshi, warnte zudem, die Steuer könnte Nutzer in unregulierte, illegale Plattformen treiben. Mit der Klage will die Coalition for Fair Markets eine klare rechtliche Grundlage für Prognosemärkte schaffen. Die Entscheidung des Gerichts könnte weitreichende Folgen für die Branche in den USA haben.
Lesen Sie auch:
- Sheinbaum Pardos politische Wende: Mexiko regiert von und für das Volk
- Sheinbaums politische Wende: Mexiko soll von und für das Volk regiert werden
- Sheinbaum verzichtet auf WM-VIP-Loge – ein Zeichen gegen Elite und für Bürger
- Branchenkoalition klagt gegen Kentucky wegen umstrittene Prognosemarkt-Steuer






