Braunschweig passt Windkraftplan an – neue Flächen, gestrichene Gebiete
Amelie KrügerBraunschweig passt Windkraftplan an – neue Flächen, gestrichene Gebiete
Der Regionalverband Braunschweig hat seinen Windkraftplan nach der Prüfung öffentlicher Rückmeldungen überarbeitet. Die Änderungen umfassen Anpassungen mehrerer vorgeschlagener Zonen sowie die Streichung eines großen Gebiets zwischen Seershausen, Hillerse und Edemissen. Neu hinzugekommen ist ein Standort südlich von Kirchberg bei Seesen, der nun Teil der Strategie ist.
Niedersachsen hat strenge gesetzliche Vorgaben für den Ausbau der Windenergie an Land festgelegt. Bis 2027 muss die Region 2,46 Prozent ihrer Fläche – etwa 12.500 Hektar – für Windparks ausweisen. Aktuell umfassen die Vorranggebiete bereits knapp 15.000 Hektar, was rund 2,9 Prozent der Gesamtfläche entspricht.
Der überarbeitete Plan sieht Änderungen in 56 der ursprünglich vorgeschlagenen Zonen vor. Acht Standorte wurden vollständig aus der Vorrangkategorie gestrichen. Zudem ermöglicht eine kommunale Opt-in-Klausel den örtlichen Behörden, zusätzliches Land anzubieten, um das Ziel für 2032 zu erreichen.
Eine neue Phase der Raumplanung ist nun in der gesamten Region angelaufen. Die Verantwortlichen betonen, dass der Braunschweiger Raum seine Anstrengungen verstärken müsse, um die verbindlichen Vorgaben zu erfüllen.
Der aktualisierte Plan berücksichtigt sowohl die öffentliche Beteiligung als auch die rechtlichen Anforderungen. Er soll lokale Belange mit dem notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien in Einklang bringen. Nun gilt es, die neuen Zonen final festzulegen und die Einhaltung der Frist bis 2027 sicherzustellen.






