Bremens Bürgerschaftspräsidentin ruft zu mehr Zusammenhalt im neuen Jahr auf

Admin User
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Eine Gruppe von Menschen, die auf einer Straße gehen und Abzeichen auf ihren Hemden tragen, mit einer großen Menge, die sich um die Straße versammelt hat.

Bremens Bürgerschaftspräsidentin ruft zu mehr Zusammenhalt im neuen Jahr auf

Claudia Grotheer, Präsidentin der Bremischen Bürgerschaft, hat zu mehr Zusammenhalt und Verständigung aufgerufen, während die Region ins neue Jahr startet. In ihrer Botschaft bedankte sie sich bei den systemrelevanten Kräften für ihren Einsatz während der Feiertage und betonte die Bedeutung des Gemeinschaftsgefühls in Bremen und Bremerhaven.

Grotheer begann ihre Ansprache mit einer Würdigung derjenigen, die über den Jahreswechsel hinweg die Versorgung aufrechterhalten hatten. Anschließend richtete sie den Blick nach vorn und ermahnte die Bürgerinnen und Bürger, Unterschiede hinter sich zu lassen und stattdessen das zu schätzen, was sie verbindet.

Der Appell zu mehr Toleranz erfolgte vor dem Hintergrund des Jahres 2026, das für Bremen von besonderer Bedeutung sein wird: Die Stadt wird dann die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit ausrichten – ein Ereignis, das der Region überregionale Aufmerksamkeit bescheren dürfte. Zwar steht noch nicht fest, wer die Veranstaltung organisieren wird, doch Grotheer bezeichnete sie als Chance, das gemeinsame Miteinander zu stärken. Durchgehend unterstrich sie in ihrer Rede die Notwendigkeit von Solidarität. Ein engerer Zusammenhalt in der Gesellschaft, so ihr Argument, gelinge nur, wenn man sich auf gemeinsame Werte besinne, statt Gräben zu vertiefen.

Grotheers Worte setzen damit einen kooperativen Ton für das kommende Jahr. Die Feierlichkeiten 2026 werden für Bremen ein Moment sein, die eigene Einheit zu demonstrieren. Bis dahin steht im Mittelpunkt ihrer Botschaft: Wertschätzung, Geduld und die Arbeit an einer stärkeren regionalen Gemeinschaft.