BS Energy senkt Fernwärmepreise – bis zu 4 Prozent Ersparnis ab April
Lukas FrankeBS Energy senkt Fernwärmepreise – bis zu 4 Prozent Ersparnis ab April
BS Energy senkt Fernwärmepreise ab 1. April
BS Energy hat Änderungen bei den Fernwärmepreisen angekündigt, die ab dem 1. April in Kraft treten. Die Anpassungen bringen für Kunden sinkende Kosten mit sich – bei bestimmten Tarifen um bis zu 4 Prozent. Die Preisanpassungen basieren auf regelmäßigen Überprüfungen vergangener Marktentwicklungen und nicht auf der aktuellen Lage.
Der Tarif BS Fernwärme Klassik sinkt um etwa 2 Prozent. Für ein typisches Einfamilienhaus mit einem Jahresverbrauch von 12.000 kWh bedeutet das eine Ersparnis von 47 Euro bei den Brutto-Heizkosten. Der variable Tarif BS Fernwärme Plus fällt hingegen um rund 4 Prozent, was für ein Mehrfamilienhaus mit 6–8 Wohneinheiten und einem Bedarf von 75.000 kWh eine jährliche Ersparnis von etwa 357 Euro bringt.
Die Fernwärmepreise werden halbjährlich aktualisiert, wobei Referenzwerte der vergangenen sechs bis zwölf Monate zugrunde gelegt werden. BS Energy deckt seinen Wärmebedarf mittlerweile zu fast 35 Prozent aus erneuerbaren Energien – ein Ergebnis des im April 2024 vollzogenen Ausstiegs aus der Steinkohle. Dies entspricht den nationalen Vorgaben des Wärmeplanungsgesetzes (WPG), das vorsieht, dass Fernwärmenetze bis 2030 einen Anteil von 30 Prozent und bis 2040 von 80 Prozent erneuerbarer Energien erreichen müssen.
Niedersachsens Niedersächsisches Klimagesetz (NKlimaG) geht noch einen Schritt weiter: Es schreibt vor, dass Fernwärmenetze bis 2040 vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden müssen. Zwar spiegeln die aktuellen Preisanpassungen vergangene Marktentwicklungen wider, doch unterstützen sie auch den langfristigen Wandel der Region hin zu einer nachhaltigen Energieversorgung.
Die Preissenkungen treten ab dem 1. April in Kraft und kommen sowohl Privathaushalten als auch Mehrparteienhäusern zugute. Mit einem Anteil von fast 35 Prozent erneuerbarer Energien im Fernwärmenetz von BS Energy markieren die Änderungen einen Fortschritt auf dem Weg zu ambitionierteren Klimazielen. Weitere Anpassungen werden im nächsten Überprüfungszyklus noch in diesem Jahr folgen.






