17 June 2026, 16:49

Bundesregierung setzt umstrittene Mütterrente trotz Milliardenkosten durch

CSU schließt jede Änderung der Mutterrente kategorisch aus

Bundesregierung setzt umstrittene Mütterrente trotz Milliardenkosten durch

Die deutsche Bundesregierung plant im Rahmen des Koalitionsvertrags die Ausweitung der Mütterrente. Das Vorhaben sieht vor, dass Mütter mit vor 1992 geborenen Kindern zusätzliche Rentenpunkte erhalten. CSU-Generalsekretär Martin Huber hat bestätigt, dass die Umsetzung ohne interne Debatten in seiner Partei erfolgen wird.

Laut dem Entwurf sollen Mütter drei zusätzliche Rentenpunkte für ihre Erziehungsleistungen gutgeschrieben bekommen. Die Erweiterung des Systems wird den Staat voraussichtlich jährlich zwischen 5 und 6 Milliarden Euro kosten.

Huber bezeichnete die Mütterrente als Frage der Gerechtigkeit und Anerkennung für Eltern. Er betonte zudem, dass der Plan nicht verhandelbar sei und wie vereinbart umgesetzt werde.

Trotz Hubers Unterstützung gibt es aus den Reihen der CSU sowie dem sozialen Flügel der CDU Kritik an dem Projekt. Befürworter der Ablehnung verweisen auf die hohen finanziellen Belastungen. Huber hingegen schloss jegliche Änderungen am Entwurf aus.

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Die Ausweitung der Mütterrente wird wie geplant voranschreiten. Berechtigte Mütter erhalten zusätzliche Rentenpunkte – zu jährlichen Kosten in Milliardenhöhe. Die Regierung hält daran fest, dass es sich um eine verbindliche Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag handelt.

Quelle