Caren Lay warnt vor sozialer Bruchlinie durch akuten Wohnungsmangel in Deutschland
Amelie KrügerCaren Lay warnt vor sozialer Bruchlinie durch akuten Wohnungsmangel in Deutschland
Die wohnungspolitische Sprecherin der Linken, Caren Lay, fordert dringendes Handeln in der deutschen Wohnungsnot. Ihre Appelle kommen zu einer Zeit, in der der Druck in der Wohnungsfrage weiter steigt und der Mangel an bezahlbarem Wohnraum immer deutlicher wird.
Lay kritisiert die Bundesregierung scharf für das Ausbleiben von Fördergeldern im gemeinnützigen Wohnungsbau. Sie bezeichnet die aktuelle Situation als eine wachsende 'soziale Bruchlinie', die dringend angegangen werden müsse. Lays zentrale Forderungen zielen auf ein groß angelegtes Investitionsprogramm ab, um die Wohnungsnot zu bekämpfen. Besonders im Fokus stehen dabei Sozialwohnungen, der kommunale Wohnungsbau sowie Genossenschaftswohnungen. Die Politikerin betont, dass der Staat selbst Verantwortung für den Bau bezahlbaren Wohnraums übernehmen müsse, anstatt sich auf halbherzige Lösungen zu verlassen.
Die von Bundesbauministerin Verena Hubertz vorgeschlagenen Maßnahmen hält Lay für unzureichend, um die Krise zu bewältigen. Sie verweist auf den bundesweiten Fehlbestand von mindestens 1,4 Millionen Wohnungen, der nicht länger hinnehmbar sei. Die Linke bezeichnet zudem die Zahl der 2021 fertiggestellten Wohnungen als 'beschämend' und sieht darin ein Versagen der aktuellen Wohnungsbaupolitik. Mit ihren Forderungen unterstreicht Lay die Dringlichkeit, den Wohnungsmangel als zentrale soziale Herausforderung anzugehen. Sollte die Bundesregierung weiterhin keine ausreichenden Fördermittel bereitstellen, drohe sich die Situation weiter zu verschärfen. Die Debatte um bezahlbaren Wohnraum bleibt damit ein zentraler Streitpunkt in der deutschen Politik.






