14 March 2026, 10:06

CDU fordert Millioneninvestitionen in Mecklenburg-Vorpommerns Ostseehäfen

Ein gerahmtes Europa-Karte mit roten Punkten, die geschätzte Hafenkapazitäten markieren.

CDU fordert mehr Investitionen in die Hafeninfrastruktur - CDU fordert Millioneninvestitionen in Mecklenburg-Vorpommerns Ostseehäfen

Die CDU-Opposition in Mecklenburg-Vorpommern fordert höhere Landesinvestitionen in die Ostseehäfen des Bundeslandes. Parteichef Daniel Peters kritisierte die aktuelle linksgeführte Koalition dafür, trotz verfügbarer Bundesmittel keine Gelder bereitzustellen. Seiner Ansicht nach sei eine leistungsfähigere Hafeninfrastruktur entscheidend für das Wirtschaftswachstum und die nationale Sicherheit.

Peters betonte den Bedarf an besseren Transportkorridoren, Hinterlandanbindungen und Hafeneinrichtungen. Er warnte, das Land drohe im Vergleich zu anderen Küstenregionen zurückzufallen, die bereits Bundes-Sondermittel für die Modernisierung ihrer Häfen genutzt hätten. Mecklenburg-Vorpommern habe in seinem aktuellen Investitionsprogramm jedoch keine Mittel für Hafenerweiterungen vorgesehen.

Die CDU-Fraktion drängt die Landesregierung, mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Peters unterstrich, dass die Aufwertung der Häfen die Position Norddeutschlands als zentraler europäischer Logistikstandort stärken würde. Er warf der Schweriner Koalition vor, sich zu sehr auf Bundesgelder zu verlassen, statt eine eigene langfristige Strategie zu entwickeln.

Bundesmittel für Infrastrukturprojekte fließen bereits in das Land. Doch ohne ergänzende Landesinvestitionen, so Peters, könnten die Häfen der Region langfristig an Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit verlieren.

Der CDU-Vorschlag sieht vor, Sondermittel des Landes gezielt für die widerstandsfähigere und effizientere Gestaltung der Häfen einzusetzen. Bei einer Umsetzung könnte dies die Handelsverbindungen und die Wirtschaftstätigkeit entlang der Ostseeküste beleben. Bisher hat die Landesregierung jedoch keine Änderungen ihrer Hafenförderpläne angekündigt.

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