28 June 2026, 06:06

Daiichi Sankyo investiert eine Milliarde Euro in deutschen Pharmastandort Pfaffenhofen

Daiichi Sankyo hält an Milliardeninvestition in Bayern fest

Daiichi Sankyo investiert eine Milliarde Euro in deutschen Pharmastandort Pfaffenhofen

Daiichi Sankyo, Japans zweitgrößter Pharmakonzern, bekräftigt seine Pläne für einen massiven Ausbau in Deutschland. Das Unternehmen will rund eine Milliarde Euro in seinen Standort Pfaffenhofen investieren – trotz jüngster Rückzüge anderer Arzneimittelhersteller. Benoit Creveau, Deutschlands Chef von Daiichi Sankyo, betonte, ein Stopp des Projekts stehe „nicht zur Debatte“.

Der Standort Pfaffenhofen ist das größte Werk des Konzerns außerhalb Japans. Die geplante Investition zählt zu den größten in der Unternehmensgeschichte. Creveau nannte den Entwurf für die Gesundheitsreform zwar „enttäuschend“, hob aber gleichzeitig die Bedeutung Deutschlands als „entscheidender Markt“ für die Branche hervor.

Langjährige Forschungskooperationen, der Zugang zu Fachkräften und zuverlässige Zulieferer waren ebenfalls ausslaggebend für die Entscheidung. Der Ausbau erfolgt zu einer Zeit, in der Konkurrenten wie Eli Lilly und Boehringer Ingelheim ihre eigenen Investitionspläne in Deutschland zurückfahren. Daiichi Sankyo, mit einem Jahresumsatz von etwa 11,5 Milliarden Euro, setzt weiterhin auf die Stärkung seiner Forschungs- und Produktionskapazitäten in Bayern.

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Die Milliarde Euro fließt in die Erweiterung der Forschungs- und Produktionskapazitäten in Pfaffenhofen. Die Investition unterstreicht das Vertrauen des Unternehmens in Deutschland als strategischen Standort. Mit dem Wachstum des Werks dürften sich zudem neue Chancen für lokale Partnerschaften und Arbeitsplätze eröffnen.

Quelle