Deutsche Gastronomie kämpft mit Rekordkosten und schwindender Nachfrage
Amelie WeberDeutsche Gastronomie kämpft mit Rekordkosten und schwindender Nachfrage
Die deutsche Hotel- und Gastronomiebranche steht vor enormen Herausforderungen. Steigende Kosten und eine nachlassende Nachfrage belasten die Betriebe schwer, während die Inflation die Umsätze zusätzlich drückt. Aktuell melden 86 Prozent der Unternehmen stark steigende Preise für Lebensmittel und Getränke. Bei 80 Prozent sind zudem die Transport- und Logistikkosten gestiegen, und 90 Prozent kämpfen mit höheren Ausgaben für Energie und Treibstoff. Die Spannungen im Iran haben die Situation weiter verschärft: 76 Prozent der Hotels und Gaststätten verzeichnen einen Rückgang der Kundennachfrage.
Die Inflation setzt der Branche stark zu, sodass die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr um 5,1 Prozent gesunken sind. Fast die Hälfte aller Betriebe ist von Stornierungen betroffen – bei Hotels sind es 50 Prozent, bei Restaurants 38 Prozent. Viele Verbraucher sparen angesichts der wirtschaftlichen Belastung beim Essen außerhalb des Hauses.
Jana Schimke, die neue Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), bezeichnet die aktuelle Lage als dramatisch. Die Branche hat mit sinkenden Umsätzen, höheren Kosten und weniger Gästen zu kämpfen. Die Hotel- und Gastronomiebranche sieht sich mit einer Vielzahl finanzieller Belastungen konfrontiert. Die Kombination aus steigenden Preisen, höheren Betriebskosten und nachlassender Nachfrage stellt die Unternehmen vor existenzielle Probleme.






