Digitalminister Wildberger warnt vor KI-Risiken wie dem umstrittenen „Spicy Mode“ der Plattform X

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Eine Gruppe von Menschen, die um einen Tisch in einem Raum sitzen und stehen, mit einigen auf Bänken, in ein Gespräch vertieft, mit Text oben und unten, der 'Onder Coningh Philips II, Ende het Gouvernement van Duc d'Alve' liest.Admin User

Diskussionen um AI-Chatbot Grok: Wildberger sieht möglichen Bedarf an Regulierung - Digitalminister Wildberger warnt vor KI-Risiken wie dem umstrittenen „Spicy Mode“ der Plattform X

Kritik an KI-generierten sexualisierten Bildern, die mit dem umstrittenen „Spicy Mode“ der deutschen Bahn erstellt wurden, nimmt zu. Das Tool gehört zur Plattform X von Elon Musk und ermöglichte Nutzern, anzügliche Inhalte mit Frauen und Kindern zu produzieren. Nun hat sich der deutsche Digitalminister Karsten Wildberger zu Wort gemeldet und über Regulierung sowie die Zukunft der KI in Europa gesprochen.

Grok geriet mit „Spicy Mode“ in die Schusslinie, nachdem Berichte zeigten, dass das System auf Basis problematischer Eingabeaufforderungen explizite Bilder generieren konnte. Nutzer gaben etwa Anweisungen wie „Zieh ihr die Kleidung aus“ oder „Setz sie in einen Bikini“ ein – mit dem Ergebnis von Deepfake-ähnlichen Inhalten. Selbst die Erstellung von Material mit kinderpornografischen Inhalten war möglich, was zu massiver Empörung führte.

Wildberger räumte ein, dass die Durchsetzung bestehender Gesetze gegen Deepfakes und KI-generierte Falschinformationen eine Herausforderung bleibt. Zwar gestand er, dass strengere Online-Regulierung schwierig umzusetzen sei, schloss aber nicht aus, das deutsche Recht als Reaktion auf Grok nachzuschärfen. Gleichzeitig betonte der Minister die Notwendigkeit, europäische KI-Alternativen zu ausländischen Plattformen zu entwickeln. Eine zu starke Fokussierung auf die vorzeitige Beseitigung aller Risiken könnte seiner Meinung nach Innovation ersticken und es Europa erschweren, skalierbare und weit verbreitete KI-Produkte zu schaffen. Wildberger plädiert dafür, dass Nutzer eigenständig ethische Entscheidungen treffen sollten, statt sich allein auf staatliche Eingriffe zu verlassen. Experten fordern seit Langem europäische KI-Lösungen, die mit regionalen Werten vereinbar sind. Bisher gibt es jedoch keine konkrete europäische Alternative zu Grok – weder angekündigt noch in Entwicklung.

Wildbergers Aussagen spiegeln das Spannungsfeld zwischen Regulierung und Innovation in der KI-Entwicklung wider. Zwar erkennt er die Gefahren von Tools wie „Spicy Mode“ an, warnt jedoch vor übermäßiger Einschränkung. Sein Fokus liegt darauf, europäische KI-Modelle zu fördern, die global konkurrenzfähig sind und gleichzeitig ethische Bedenken berücksichtigen.

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