Drei Jugendliche mit 525 illegalen Böllern in Garmisch-Partenkirchen erwischt

Teenager mit 525 Feuerwerkskörpern in Sporttasche - Drei Jugendliche mit 525 illegalen Böllern in Garmisch-Partenkirchen erwischt
Drei 15-Jährige aus Garmisch-Partenkirchen sind in der Silvesternacht mit einem großen Vorrat an illegalen Feuerwerkskörpern aufgeflogen. Die Jugendlichen hatten 525 pyrotechnische Artikel dabei, die allesamt nur für Erwachsene ab 18 Jahren zugelassen sind. Nun ermittelt die Polizei, wie sie in deren Besitz gelangt sind.
Der Vorfall nahm seinen Lauf, als die Behörden die Gruppe mit Feuerwerkskörpern weit jenseits der gesetzlichen Grenzen entdeckten. Viele der Böller waren so leistungsstark, dass sie schwere Verletzungen verursachen konnten. Einige waren sogar manipuliert worden – an Knallkörper waren Sprühdosen befestigt, was eine hochgefährliche Mischung ergab.
Nach der Befragung wurden die Jugendlichen ihren Eltern oder Erziehungsberechtigten übergeben. Der Fall bleibt jedoch offen, während die Polizei den Lieferanten der Feuerwerkskörper ausfindig macht. Der Name des Verkäufers oder Händlers ist noch unbekannt, sodass die Ermittler rekonstruieren müssen, wie die Minderjährigen an eine solche Menge gelangt sind. Alle 525 Feuerwerkskörper waren gesetzlich nur für Erwachsene freigegeben, was Fragen aufwirft, wie leicht sie an die Jugendlichen gelangt sind. Die laufenden Ermittlungen sollen klären, ob der Kauf direkt oder über einen Mittelsmann erfolgte.
Die Untersuchungen dauern an, wobei sich die Behörden auf die Rückverfolgung der Herkunft der Feuerwerkskörper konzentrieren. Den Jugendlichen drohen zwar vorerst keine Anklagen, doch der Fall unterstreicht die Gefahren, die mit dem illegalen Umgang mit Sprengstoffen verbunden sind. Die Polizei hat bereits strengere Kontrollen beim Verkauf von Feuerwerk für künftige Feiern angekündigt.

Evangelische Kirchen starten unabhängige Hilfe für Missbrauchsopfer in Bielefeld
Vertrauen zurückgewinnen: Wer nach Missbrauch keine kirchliche Hilfe sucht, findet in Bielefeld nun neutrale Unterstützung. Ein wichtiger Schritt für Betroffene.

Brandenburg setzt auf freiwillige **Fusionen** statt Zwangsreformen in Kommunen
Kleine Gemeinden kämpfen mit Personalknappheit – doch statt Zwang setzt Brandenburg auf Eigeninitiative. Kann das Modell der freiwilligen Zusammenarbeit halten?

Silvester-Chaos in Stralsund: 13 Jugendliche im Laderaum eines Sprinters gestoppt
Silvesterpläne geplatzt: Statt Champagner gab’s Polizeikontrolle. Warum 13 Jugendliche im Laderaum eines Sprinters saßen – und was dem Fahrer ohne Führerschein jetzt droht.

Hamburgs Verkehrsbetriebe setzen auf Ausbildung statt Fahrermangel zu riskieren
Fährführer, Lokführer, Busfahrer – Hamburg bildet selbst aus, statt auf Glück zu hoffen. Warum diese Strategie den Nahverkehr stabil hält, während andere an Personalmangel scheitern.
