24 April 2026, 20:34

Eklat um moldawische Olympionikin mit prorussischen Social-Media-Posts

Ein Plakat, das einen Wintersport in den österreichischen Alpen bewirbt, zeigt eine Person auf Skiern umgeben von Bildern von Menschen und Bergen mit Text.

Eklat um moldawische Olympionikin mit prorussischen Social-Media-Posts

Ein Streit um das moldawische Team bei den Winterspielen ist entbrannt, nachdem bekannt wurde, dass vier der fünf Athleten in Russland geboren wurden. Die jüngste Kontroverse dreht sich um die Skilangläuferin Elizaveta Chlusowitsch, deren prorussische Aktivitäten in sozialen Medien bei moldawischen Sportfunktionären auf Kritik gestoßen sind.

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Elizaveta Chlusowitsch, Mitglied der moldawischen Delegation in Italien, wurde in Russland geboren. Ihre Mutter, Natalia Lewtschenko, ist eine ehemalige Biathletin, die früher für die Moldau antrat und bis heute die erfolgreichste Winterportlerin des Landes bleibt.

Der Streit begann, als Chlusowitschs Profil auf der russischen Plattform VKontakte aufgedeckt wurde. Dort war sie unter anderem Gruppen beigetreten, die das russische Militär, Wladimir Putin und militärische Entwicklungen unterstützen. Nach der Veröffentlichung der Berichte änderte sie ihren Profilnamen und verließ einige dieser Gruppen. Bis zum 9. Februar war ihr Account schließlich vollständig gelöscht.

Ivan Georgiu, Präsident des moldawischen Ringerverbands, hatte bereits kritisiert, dass vier der fünf Athleten, die das Land vertreten, in Russland geboren wurden. Zur Delegation gehören neben Chlusowitsch auch Alina Stremous, Pawel Magasejew und Maxim Makarow – allesamt in Russland zur Welt gekommen.

Die Enthüllungen über Chlusowitschs Online-Aktivitäten verschärften die Prüfung der moldawischen Olympiamannschaft. Funktionäre äußerten Bedenken hinsichtlich der Herkunft und Verbindungen der Sportler. Der Vorfall führte zwar zu Änderungen in Chlusowitschs Social-Media-Auftritt, ihre Teilnahme an den Spielen bleibt jedoch unberührt.

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