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Eine Kirche ist prominent in der Mitte des Bildes positioniert.

Erzbischof: Glaube hilft gegen Egoismus, Hass und Hassrede - Erzbischof Gössl ruft zu Hoffnung statt Verzweiflung in unsicheren Zeiten auf

Erzbischof von Bamberg: Herwig Gössl ruft zur Überwindung der Verzweiflung in unsicheren Zeiten auf

Erzbischof Herwig Gössl hat die Menschen dazu aufgerufen, sich trotz globaler Krisen nicht der Hoffnungslosigkeit hinzugeben. In seiner Neujahrsbotschaft betonte er, dass Gläubige ihre eigene Kraft erkennen sollten, um etwas zu bewirken. Das Erzbistum Bamberg stellt das Jahr 2025 unter das Motto "Du bewegst die Welt".

Gössl räumte ein, dass viele Menschen angesichts der weltweiten Herausforderungen überfordert seien. Gleichzeitig unterstrich er, dass bereits kleine Taten Veränderungen bewirken könnten – ein Gegenmittel gegen das Gefühl der Ohnmacht.

Das vom verstorbenen Papst Franziskus ausgerufene Heilige Jahr bleibt auch unter seinem Nachfolger, Papst Leo XIV., ein zentrales Anliegen. Der am 8. Mai 2025 gewählte US-Kardinal, früher bekannt als Robert Francis Prevost, führt die Initiative fort. Im Mittelpunkt stehen Orte und Zeichen der Hoffnung im Alltag. Gössl beschrieb diese Hoffnung als in Gott verwurzelt – nicht als "billigen Trost". Der christliche Glaube biete in einer "zunehmend entgrenzten Welt" Halt, so der Erzbischof. Zudem bezeichnete er den Glauben als stärkste Waffe gegen Egoismus, Hass und Intoleranz.

Seine Botschaft verbindet Glauben mit konkretem Handeln. Gössl ist überzeugt, dass die Weitergabe des Glaubens Stabilität und Sinn stiftet. Das Erzbistum Bamberg wird seine Aktivitäten künftig auf das Thema persönliche Wirkungskraft ausrichten.