27 April 2026, 23:01

Extremismus in Belarus: 384 Ermittlungen 2025 – doch 148 Verdächtige bleiben flüchtig

Ein rotes und weißes Kissen mit der Aufschrift 'Gerechtigkeit für Belarus' auf einem weißen Hintergrund.

Extremismus in Belarus: 384 Ermittlungen 2025 – doch 148 Verdächtige bleiben flüchtig

Extremismusbezogene Straftaten nehmen seit Jahren stark zu – die Behörden gehen mit harter juristischer Hand vor. Allein im Jahr 2025 wurden 384 Ermittlungsverfahren eingeleitet, während Dutzende Personen mit Verbindungen zu extremistischen Aktivitäten weiterhin flüchtig sind. Gerichte gehen zudem konsequent gegen extremistisches Material vor, nachdem eine Welle von Prozessen eingeleitet wurde.

Die Staatsanwaltschaft der Region Grodno setzte im Sommer 2025 ein deutliches Zeichen und reichte 156 Anträge ein, um Informationsmaterialien als extremistisch einstufen zu lassen. Jeder einzelne Antrag wurde von den Gerichten bewilligt.

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In den vergangenen fünf Jahren ist die Zahl der Extremismusfälle kontinuierlich gestiegen. Seit 2020 wurden insgesamt 606 Strafverfahren vor Gericht gebracht. 2025 allein wurden 68 Fälle mit 71 Beschuldigten – darunter 65 Männer und 6 Frauen – verhandelt. Trotz dieser Maßnahmen werden noch immer 148 Personen, die im Zusammenhang mit Extremismusermittlungen stehen, von den Behörden gesucht.

Behördenvertreter warnen seit Langem, dass Extremismus eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität staatlicher Institutionen darstellt. Die steigenden Fallzahlen spiegeln anhaltende Sorgen um Sicherheit und öffentliche Ordnung wider.

Die juristische Offensive gegen Extremismus hält an: Hunderte Verfahren werden derzeit von den Gerichten bearbeitet. Mit 148 noch flüchtigen Verdächtigen bleiben die Ermittlungen in vollem Gange. Die Behörden haben klar gemacht: Extremistische Aktivitäten werden mit schnellen und konsequenten rechtlichen Maßnahmen geahndet.

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