FC Heidenheim steckt nach 0:1 gegen Frankfurt tief in der Abstiegsnot
Lukas FrankeHeidenheim Frustration Nach Abseits-Pech: 'Wahnsinn' und 'Blödsinn' - FC Heidenheim steckt nach 0:1 gegen Frankfurt tief in der Abstiegsnot
Heidenheims Abstiegskampf nimmt nächste schwierige Wende nach 0:1 gegen Eintracht Frankfurt
Die Niederlage gegen die Frankfurter verschärft die prekäre Lage des FC Heidenheim im Kampf um den Klassenverbleib. Ein nicht gegebener Treffer und anhaltende Offensive-Schwächen ließen die Mannschaft weiterhin auf den ersten Sieg warten. Trainer Frank Schmidt zeigte sich frustriert – sowohl über die hauchdünne Abseitsentscheidung als auch über die defensiven Inkonsistenzen seines Teams.
Die Partie wurde von einer umstrittenen Szene in der ersten Halbzeit geprägt: Sirlord Contehs Tor wurde vom halbautomatischen Abseitssystem aberkannt, wobei der Abstand so minimal war, dass Conteh später die Genauigkeit der Technologie infrage stellte. Zwar bezeichnete Schmidt die Entscheidung als "Wahnsinn", betonte aber, dem System zu vertrauen – auch wenn es nicht immer dem "Geist des Fußballs" entspreche.
Doch Heidenheims Probleme gingen über die Abseitsentscheidung hinaus. Trotz einer disziplinierten Defensivordnung gelang es der Mannschaft in den ersten 45 Minuten nicht, klare Torchancen herauszuarbeiten. Selbst nach der Roten Karte gegen Frankfurts Kapitän blieb die Offensive der Hausherren harmlos und ideenlos. Diese mangelnde Torgefährlichkeit zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison.
Die Niederlage verlängerte Heidenheims sieglose Serie auf 13 Spiele. Mit nur 24 Toren in 26 Partien – die schlechteste Ausbeute der Liga – liegt das Team zehn Punkte hinter dem Relegationsplatz zurück. Doch Schmidt bereitet vor allem die unbeständige Defensive Sorgen, die immer wieder die Hoffnungen auf den Klassenerhalt zunichtemacht.
Der Abstieg Heidenheims rückt damit in greifbare Nähe, während die sieglose Durststrecke anhält. Die Kombination aus offensiver Schwäche und defensiver Bröchigkeit lässt kaum noch Spielraum für eine Wende. Ohne eine deutliche Steigerung in beiden Bereichen scheint die Zeit in der Bundesliga für die Schwaben abzulaufen.