Framework erhöht DDR5-RAM-Preise – bis zu 60 Prozent teurer als 2022
Framework erhöht Preise für DDR5-Arbeitsspeicher in Laptops und Desktops
Framework hat die Kosten für DDR5-Speicher in seinen Notebooks und Desktop-PCs angehoben. Die Preise liegen nun zwischen 12 und 16 US-Dollar pro Gigabyte – ein Anstieg gegenüber den 10 Dollar im Dezember 2022. Das Unternehmen führt die Erhöhung auf stark gestiegene Marktpreise zurück, wobei einige Speicherkapazitäten um bis zu 60 Prozent teurer geworden sind.
Durch die aktuellen Anpassungen kostet ein komplett konfigurierter Desktop mit 128 GB RAM nun mindestens 2.919 Euro. Wer sich für ein reines Mainboard entscheidet, zahlt für die Variante mit 64 GB RAM und einem AMD Ryzen AI Max+ 395-Prozessor ab 1.739 Euro. Verdoppelt man den Arbeitsspeicher auf 128 GB, steigt der Preis auf 2.569 Euro.
Framework passt seine Speicherpreise eng an die durchschnittlichen Einkaufskosten an. Durch den Verzicht auf die übliche Gewinnmarge bei RAM versucht das Unternehmen, die Gesamtkosten für seine Systeme so niedrig wie möglich zu halten. Diese Strategie soll trotz der gestiegenen Komponentenpreise den Absatz von Laptops und Desktops stützen.
Während die DDR5-Preise steigen, zeigt sich bei SSDs ein anderes Bild: Einige Hochkapazitätsmodelle wie 8-TB-Laufwerke bleiben ungewöhnlich günstig und liegen deutlich unter den üblichen Marktpreisen. Kunden wurden jedoch gewarnt, dass auch hier bald Preisanpassungen anstehen könnten.
Die jüngsten Änderungen spiegeln allgemeine Markttendenzen wider, da DDR5-Speicher deutlich teurer geworden ist. Framework mildert die Auswirkungen für Käufer, indem es die Gewinnspannen bei RAM minimiert. Gleichzeitig könnten die derzeit niedrigen SSD-Preise bald steigen – mit Folgen für zukünftige Systemkonfigurationen.






