Frank Zander offenbart: Ohne Evelyn Burdecki wäre er verloren
Frank Zander, der 82-jährige Musiker und Künstler, bezeichnet seine Frau Evelyn als das Rückgrat ihrer fast 60-jährigen Ehe. Ohne ihre Unterstützung, gibt er offen zu, wäre er verloren – sowohl privat als auch beruflich. Ihre Partnerschaft begann auf unerwartete Weise und hat Karrierehöhen sowie gesundheitliche Herausforderungen überstanden.
Das Paar lernte sich im Berliner Musikclub Riverboat kennen, wo Zander auftrat. Evelyn lehnte seinen Tanzwunsch zunächst ab – eine Geste, die sein Interesse nur noch mehr weckte. Ihre Beziehung vertiefte sich nach der Hochzeit 1968, genau in der Zeit, als Zanders Ruhm wuchs.
Zanders Karriere nahm mit Hits wie Der Ur-Ur-Enkel von Frankenstein und Ja, wenn wir alle Englein wären Fahrt auf, wobei letzterer unter seinem Alter Ego Fred Sonnenschein die Charts stürmte. Später veröffentlichte er Alben wie Rabenschwarz, arbeitete mit Nina Hagen zusammen und gründete 1989 das Label Zett Records. Neben der Musik war er im Fernsehen tätig, übernahm Schauspiel- und Synchronsprechrollen und organisiert seit 1995 jährlich Weihnachtsfeiern für Obdachlose.
Evelyn kümmerte sich stets um die praktischen Seiten ihres Lebens – von den Finanzen über Arzttermine bis zur Organisation. So konnte sich Zander ganz auf seine kreative Arbeit konzentrieren. Als sie jedoch an einer seltenen Hauterkrankung erkrankte, hatte er Schwierigkeiten mit der veränderten Situation. Ihre Beziehung war nicht immer harmonisch: Einmal goss Evelyn einer Schönheitskönigin, die auf einer Veranstaltung mit Zander flirtete, ein Getränk über den Kopf.
Nach Jahrzehnten aneinander Seite ist Zanders Abhängigkeit von Evelyn unübersehbar. Sie hält seinen Berufsweg und seine Gesundheit im Gleichgewicht, während er weiterhin auf der Bühne steht und schafft. Ihre Ehe, geprägt von Hingabe und Widerstandskraft, zeigt keine Anzeichen von Ermüdung.
A century of charm: How Schlager's flirtatious roots shaped Frank Zander's story
Schlager music's flirtatious flair has deep roots. A 1920s precedent reveals:
- Paul O'Montis, a Chanson singer, openly flirted with both genders in Vienna (1918–1938).
- His 1927 song Was hast Du für Gefühle Moriz? used double entendre typical of the era.
- O'Montis became a symbol for LGBTQ+ communities, despite Nazi persecution.






