Fränkisches Derby endet friedlich trotz strenger Polizeikontrollen und Festnahmen
Amelie KrügerFränkisches Derby endet friedlich trotz strenger Polizeikontrollen und Festnahmen
Das 276. Fränkische Derby zwischen der SpVgg Greuther Fürth und dem 1. FC Nürnberg endete am Samstag mit einem 1:1-Unentschieden. Über 16.000 Fans füllten das Fürther Ronhof-Stadion, während die Polizei strenge Sicherheitsvorkehrungen durchsetzte, um die rivalisierenden Fangruppen voneinander zu trennen.
Rund 3.500 Nürnberger Anhänger reisten zum Spiel an und trafen unter starkem Polizeischutz ein. Beamte geleiteten etwa 1.000 Auswärtsfans direkt von einem nahegelegenen Parkplatz zum Gästeblock. Die klare Trennung zwischen den beiden Fangruppen blieb den gesamten Tag über aufrechterhalten.
Trotz der strengen Kontrollen kam es in der Nähe des Stadions zu einer Auseinandersetzung zwischen acht Personen. Die Polizei nahm sie kurzzeitig fest, um weitere Zwischenfälle zu verhindern. Drei weitere Personen wurden nahe einer Stadionabsperrung wegen Beleidigung von Beamten, Widerstands gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung vorläufig festgenommen.
Hunderte Polizisten patrouillierten im Umfeld und sorgten dafür, dass der Spieltag weitgehend ohne größere Störungen verlief. Der Leiter des Fürther Polizeireviers bezeichnete den Einsatz im Nachhinein als friedlich.
Der strikte Sicherheitsplan erwies sich als erfolgreich, um die verfeindeten Fans voneinander fernzuhalten. Es gab nur vereinzelte Vorfälle, bei denen insgesamt elf Personen vorläufig festgenommen wurden. Das Derby endete ohne schwere Ausschreitungen, sodass die Zuschauer das Stadion sicher verlassen konnten.






