Freiburger OB-Wahl: Kandidatin zieht sich kurz vor der Abstimmung zurück
Greta WolfFreiburger OB-Wahl: Kandidatin zieht sich kurz vor der Abstimmung zurück
Der Wahlkampf um das Amt des Freiburger Oberbürgermeisters hat sich nach dem Rückzug der unabhängigen Kandidatin Valerie Tabea Schult am Sonntag, dem 22. März 2026, verändert. Unter Verweis auf gesundheitliche Probleme, darunter eine Krebsvorstufe, zog sie sich nur wenige Wochen vor der Wahl zurück. Ihr Ausstieg hinterlässt elf Bewerberinnen und Bewerber, die sich bei der Abstimmung am 26. April um das Amt bewerben.
Schult hatte sich als parteilose Kandidatin mit den Schwerpunkten gewaltfreie Konfliktlösung, Bürgerbeteiligung und nachhaltige Stadtplanung präsentiert. Zu ihren Zielen gehörten zudem die Verringerung des Verkehrsaufkommens und strengere Mietpreisbremse. Doch ihre gesundheitliche Situation zwang sie, die Kandidatur aufzugeben.
Da die Meldefrist für Bewerbungen am 30. März endete, wurde die endgültige Kandidatenliste einen Tag später bestätigt. Neben Amtsinhaber Martin Horn, der von SPD, FDP und Volt unterstützt wird, tritt Monika Stein für das Bündnis der Grünen an. Weitere Mitbewerber sind Achim Wiehle (CDU), Karl Schwarz (AfD) sowie die Unabhängigen Dejan Mihailovic, Florian Braune, Vinzenz Bothe, Claudio Probst und Jürgen Mattutis.
Mit nur noch fünf Wochen bis zur Wahl hat der Wahlkampf an Fahrt aufgenommen. Die Kandidaten intensivieren nun ihre Bemühungen, die Wählerinnen und Wähler vor der Abstimmung am 26. April von sich zu überzeugen.
Durch Schults Rückzug steht die Kandidatenliste nun endgültig mit elf Namen fest. Die Wahl wird wie geplant stattfinden, und die Bürger entscheiden Ende April über die künftige Führung der Stadt. Das Ergebnis wird die Weichen für Freiburgs Entwicklung in den kommenden Jahren stellen.






