07 May 2026, 10:34

Gabriela Molina Aguilar könnte erste Gouverneurin Michoácans werden

Frau an einem Rednerpult mit zwei Mikrofonen, die vor einer mexikanischen Flagge und einem Banner spricht.

Gabriela Molina Aguilar könnte erste Gouverneurin Michoácans werden

Gabriela Molina Aguilar, Bildungsministerin von Michoacán, hat die Schulen des Bundesstaats revolutioniert: Sie senkte die Abbrecherquoten und stellte das Vertrauen wieder her. Nun bereitet sie sich auf ihre Kandidatur als Gouverneurin vor – und könnte damit die erste Frau an der Spitze des Bundesstaates werden. Ihr Wahlkampf setzt nicht auf politische Versprechungen, sondern auf die Entscheidung der Bürger:innen.

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Unter Molinas Führung hat Michoacán im Bildungsbereich beachtliche Fortschritte gemacht. Der Bundesstaat führt mittlerweile landesweit die Statistik bei der Verringerung von Bildungsrückständen an und hat damit einen jahrzehntelangen Negativtrend umgekehrt. Ihr größter Erfolg war es, das zerrüttete Vertrauen zwischen Lehrkräften und Regierung wiederherzustellen – nach einer langen Geschichte von Streiks und Instabilität.

Eine Schlüsselrolle spielte dabei das „Gertrudis-Bocanegra-Stipendium“, das größte Programm seiner Art in Michoacán. Es wurde ins Leben gerufen, um Schüler:innen in den Schulen zu halten, und hat maßgeblich zur Stabilisierung der Einschreibezahlen und einer besseren Anwesenheitsquote beigetragen. Molina gelingt es, den Fokus von Konflikten hin zu einer Kultur der Zusammenarbeit im Klassenzimmer zu lenken.

Gleichzeitig betont sie, dass ihre politische Zukunft allein vom Willen der Bevölkerung abhängt. Sollte sie gewählt werden, wäre sie die erste Gouverneurin in der Geschichte Michoácans. Ihr Credo bleibt dabei unverändert: Regieren muss den Willen der Menschen widerspiegeln – nicht nur Parteibeschlüsse.

Molinas Arbeit im Bildungssektor legt den Grundstein für eine mögliche Amtszeit als Gouverneurin. Das verbesserte Schulsystem und das wiedergewonnene Vertrauen der Lehrkräfte markieren einen Wendepunkt. Die endgültige Entscheidung, so stellt sie klar, liegt bei den Wähler:innen Michoácans.

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