06 June 2026, 16:28

Gauweiler schlägt CSU-Freie-Wähler-Bündnis für bundesweite konservative Alternative vor

Gauweiler plant CSU-Bündnis mit Freien Wählern für die Bundestagswahl

Gauweiler schlägt CSU-Freie-Wähler-Bündnis für bundesweite konservative Alternative vor

Der ehemalige CSU-Vize und langjährige Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler hat sich für ein neues politisches Bündnis auf Bundesebene ausgesprochen. Sein Vorschlag zielt darauf ab, die Freien Wähler und die CSU enger zusammenzubringen – inspiriert vom erfolgreichen bayerischen Modell der gemeinsamen Regierungsarbeit seit 2018.

Gauweiler sieht darin eine Chance, die bürgerlich-konservative Wählerschaft zu einen und das politische Kräfteverhältnis in Deutschland zu verändern. Gauweiler räumte ein, dass die Freien Wähler unter ihrem Vorsitzenden Hubert Aiwanger zwar das Profil der Partei geschärft hätten, außerhalb Bayerns aber weiterhin Schwierigkeiten hätten, flächendeckend Kandidaten aufzustellen. Ein bundesweites Bündnis mit der CSU, so seine Argumentation, könnte dieses strukturelle Problem lösen. Konkrete Überlegungen umfassen sogar einen gemeinsamen Listenauftritt unter einem Namen wie Bündnis Freie Wähler/CSU.

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Der ehemalige Politiker betont, dass der Aufstieg der AfD die Unionsparteien in unerwünschte Koalitionen mit SPD oder Grünen gedrängt habe. Eine Partnerschaft zwischen CSU und Freien Wählern böte den Wählern seiner Meinung nach eine klare Alternative zu den aktuellen Regierungsbündnissen. Gauweiler ist überzeugt, dass dieses Modell bundesweit funktionieren könnte – und den Freien Wählern eine stärkere Plattform über ihre bayerische Hochburg hinaus verschaffen würde.

Als Beleg für den Erfolg eines solchen Bündnisses verweist er auf Bayern, wo CSU und Freie Wähler seit 2018 gemeinsam regieren. Sein Ziel ist es, die bürgerlich-konservative Mehrheit in Deutschland zu mobilisieren, die er trotz der aktuellen linksgerichteten Regierungspolitik für vorhanden hält. Mit seinem Vorstoß will Gauweiler die politische Landschaft neu ordnen und die CSU als treibende Kraft in einem bundesweiten konservativen Bündnis positionieren. Ob der Vorschlag auf offene Ohren stößt, wird sich zeigen – besonders vor dem Hintergrund der anstehenden Bundestagswahl und der strategischen Ausrichtung beider Parteien.

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