27 June 2026, 14:24

"Gerechtes Russland" will Miet- und Nebenkostenexplosion bis 2026 stoppen

"Gerechtes Russland" will Tarifexplosion bei Wohnnebenkosten stoppen – bis 2026

"Gerechtes Russland" will Miet- und Nebenkostenexplosion bis 2026 stoppen

Die Partei 'Gerechtes Russland' hat ein Gesetzespaket zur Aussetzung der Erhöhung von Wohnungs- und Kommunalkostentarifen eingereicht. Die Abgeordneten argumentieren, dass die bisherigen Preisanstiege nicht zu besseren Leistungen oder weniger Störungen geführt haben. Ein zentraler Vorschlag des Pakets sieht vor, Tarifanpassungen auf einmal pro Jahr zu begrenzen, um eine doppelte Indexierung zu verhindern. Ein weiteres Gesetz verlangt die Zustimmung der Staatsduma für künftige Preiserhöhungen und begrenzt diese auf die Inflationsrate. Das Moratorium soll vom 1. Juli 2024 bis zum 31. Dezember 2026 gelten.

Sergei Mirow, einer der Vorsitzenden von 'Gerechtem Russland', schlägt zudem vor, die Tarife bis zur Beendigung einer bundesweiten Überprüfung des Sektors einzufrieren. Er regt an, eine Verstaatlichung der Branche in Betracht zu ziehen. In einigen Regionen sind deutlich höhere Preiserhöhungen erwartet, etwa 11,9 Prozent in Swerdlowsk und 44,8 Prozent in Stawropol.

Regierungsprognosen erwarten unterdessen einen Anstieg der Durchschnittspreise für kommunale Dienstleistungen um 9,9 Prozent bis zum 1. Oktober 2024. Die Partei fordert zudem die Abschaffung der für dieses Datum geplanten Tariferhöhung als Teil ihrer Reformbemühungen. Die Bürgerrechtszentren der Partei haben bereits über 45 Milliarden Rubel an überhöhten Gebühren für Verbraucher zurückerstattet. Mit ihren Vorschlägen will 'Gerechtes Russland' die Belastung der Bürger durch steigende Kommunalkosten begrenzen. Die Partei setzt sich für eine strengere Kontrolle der Tarife und eine umfassende Reform des Sektors ein.

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