17 March 2026, 06:07

Gewonnener BMW wird zum teuren Albtraum für *"Glücksrad"-Kandidaten

Ein altes Buch mit einer Abbildung eines Glücksrades, umgeben von Text.

Gewonnener BMW wird zum teuren Albtraum für *"Glücksrad"-Kandidaten

Ein kürzlich bei "Glücksrad" aufgetretener Kandidat musste feststellen, dass der Gewinn eines Luxusautos mit unerwarteten finanziellen Belastungen verbunden war. Nach dem Gewinn eines BMW in der Show sah sich der Gewinner hohen Steuern, Gebühren und einem starken Wertverlust gegenüber – am Ende blieb weit weniger übrig, als er erwartet hatte.

Bevor der Gewinner das Auto überhaupt in Besitz nehmen konnte, musste er dem Autohaus zunächst einen Scheck über 4.000 Dollar ausstellen. Daraufhin kamen noch die Umsatzsteuer und Zulassungsgebühren hinzu – genau wie bei einem normalen Kauf.

Als er versuchte, das Fahrzeug an das Autohaus zurückzuverkaufen, bot man ihm lediglich etwa 26.000 Dollar. Schließlich verkaufte er es an ein anderes Autohaus für 32.000 Dollar – doch nach Abzug von Steuern und Wertverlust belief sich der Nettoertrag auf gerade einmal 16.000 Dollar.

Hinzu kam, dass der Gewinner auf den vollen Wert des Autos Einkommensteuer zahlen musste. In den USA werden Gewinnspielpreise als Einkommen versteuert, wobei der Bundessteuersatz für Spitzenverdiener bis zu 37 Prozent beträgt. Hinzu kommen Landessteuern und Kraftfahrzeugabgaben, sodass die Abgaben oft 40 bis 50 Prozent des Preiswerts ausmachen. Ähnliche Geschichten gibt es auch von anderen Shows wie "Lasst uns einen Deal machen", bei denen Gewinner am Ende hohe Kosten für ihre Preise tragen.

Enttäuscht von der Erfahrung riet der Kandidat später, Bargeldpreise seien weitaus besser als spektakuläre Sachgewinne.

Die Geschichte des BMW-Gewinners zeigt die versteckten Kosten von Gewinnspielpreisen. Zwischen Vorabgebühren, Steuern und Wertverlust schrumpfte der tatsächliche Wert des Autos beträchtlich. Die Erfahrung hat ihn dazu veranlasst, andere davor zu warnen, voreilig Sachpreise anzunehmen – statt Bargeld.

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