25 June 2026, 10:04

Halles altes Thalia Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für Jugend und freie Künste

Stadt und Partner streben gemeinsam nach weiterer Entwicklung des Thalia Theaters als kulturelle Einrichtung

Halles altes Thalia Theater wird zum lebendigen Kulturzentrum für Jugend und freie Künste

Halle (Saale) treibt Pläne voran, das ehemalige Thalia Theater zu einem zentralen Kulturort umzugestalten

Das Gebäude, zu dem ein Zuschauerraum, eine Bühne und Proberäume gehören, soll weiterhin ein wichtiger Ort für freie Künste und Jugendprojekte bleiben. Die stellvertretende Oberbürgermeisterin für Kultur und Sport, Dr. Judith Marquardt, betont dessen wachsende Bedeutung für die lokale Kulturszene.

Die Stadt ist Eigentümerin des ehemaligen Thalia Theaters und sieht es als Teil eines einzigartigen Kulturviertels. Um den Standort weiterzuentwickeln, beabsichtigt Halle, im Rahmen der zweiten Phase des Förderprogramms „Übermorgen – Neue Modelle für Kultureinrichtungen“ bis zu 600.000 Euro an Zuschüssen zu beantragen. Diese Initiative wird vom gleichnamigen Bundesprogramm der Kulturstiftung des Bundes unterstützt.

Ab September 2026 startet ein Pilotprojekt, das jungen Menschen die Möglichkeit gibt, den Ort mit eigenen Ideen mitzugestalten. Ein Young Future Team wird die Vorbereitungen des Veranstaltungsorts begleiten und während dieses Prozesses Beobachtungen sammeln. Zudem will die Stadt die Zusammenarbeit mit TOOH, den Freien Spielstätten Halle e.V. und der weiteren unabhängigen Kunstszene stärken.

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TOOH wird das Theater bis 2028 jedes Jahr für sechs Monate in verschiedenen künstlerischen Sparten nutzen. Der Veranstaltungsort bleibt weiterhin Schauplatz kommunaler Kulturprojekte und steht jungen Menschen offen.

Das ehemalige Thalia Theater wird auch künftig ein Eckpfeiler der Halleschen freien Kunstszene sein. Die Bemühungen der Stadt, Fördermittel zu akquirieren und Jugendliche einzubinden, werden dazu beitragen, sein volles Potenzial zu erschließen. Partnerschaften mit lokalen Organisationen sichern seine langfristige Rolle im Kulturviertel.

Quelle