17 March 2026, 14:08

Hamburgs Kreuzfahrtbranche bricht alle Rekorde mit mehr Passagieren und Schiffen

Großes Kreuzfahrtschiff liegt in der Nähe einer Stadt mit einer Brücke links, Fahrzeugen auf der Straße und Gebäuden und Bäumen im Hintergrund.

Hamburg begrüßt 1,4 Millionen Kreuzfahrtgäste im Jahr - Hamburgs Kreuzfahrtbranche bricht alle Rekorde mit mehr Passagieren und Schiffen

Hamburgs Kreuzfahrtbranche boomt – mit Rekordzahlen bei Passagieren und Schiffsbesuchen

In den letzten Jahren verzeichnet Hamburgs Kreuzfahrtindustrie ein starkes Wachstum: Die Zahl der Passagiere und Schiffsanläufe erreichte neue Höchststände. 2022 stieg die Zahl der Reisenden im Hamburger Hafen deutlich an, und für dieses Jahr werden noch höhere Werte erwartet. Immer mehr Besucher verlängern zudem ihren Aufenthalt, was die lokalen Ausgaben und den Tourismus ankurbelt.

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Im Jahr 2022 liefen 295 Schiffe in den Hamburger Kreuzfahrtterminals ein, darunter drei Jungfernfahrten und 43 Besuche von Flusskreuzfahrtschiffen. Insgesamt legten 46 verschiedene Schiffe an, die rund 1,4 Millionen Passagiere beförderten – ein Plus von 100.000 im Vergleich zu 2021.

Für 2023 bereitet sich die Stadt auf weiteres Wachstum vor: Bereits geplant sind 331 Schiffsanläufe, darunter 47 Flusskreuzfahrten und acht Jungfernfahrten. Zudem entscheiden sich immer mehr Passagiere für einen längeren Aufenthalt – 38 Prozent verbringen mittlerweile mindestens eine Nacht vor oder nach ihrer Reise in Hamburg, fast doppelt so viele wie noch 2016 (damals 19 Prozent).

Über 70 Prozent der Kreuzfahrtgäste erkunden während ihres Besuchs die Gastronomie, kulturellen Sehenswürdigkeiten oder Einkaufsviertel der Stadt. Im Durchschnitt gibt jeder Besucher 133,59 Euro in Hamburg aus.

Die Zunahme an Übernachtungen und Ausgaben unterstreicht die wachsende Attraktivität Hamburgs als Kreuzfahrtziel. Mit noch mehr Schiffen und Passagieren im Jahr 2023 dürfte der Tourismussektor der Stadt weiter profitieren. Der ausgeweitete Fahrplan des Hafens deutet zudem auf eine kräftige Erholung nach der Pandemie hin.

Quelle