19 June 2026, 12:06

Hamburgs Tanz-Triennale verwandelt die Stadt in eine lebendige Bühne bis Juni

Sie tanzen auch im Regen

Hamburgs Tanz-Triennale verwandelt die Stadt in eine lebendige Bühne bis Juni

Hamburg richtet die große Tanz-Triennale aus – mit über 40 Veranstaltungen bis zum 21. Juni

Die Hansestadt wird zum Schauplatz eines umfangreichen Festivals: Die Tanz-Triennale präsentiert bis zum 21. Juni mehr als 40 Veranstaltungen. Unterstützt wird das Projekt von der Kulturstiftung des Bundes, organisiert vom Hamburg Ballett, Kampnagel und dem K3 – Zentrum für Choreographie. Das Festival verspricht eine vielseitige Feier des Tanzes in all seinen Facetten.

Auf dem Programm stehen Auftritte international renommierter Künstler:innen wie Chiara Bersani, Jefta van Dinther und Alexei Ratmansky. Die Veranstaltungen finden an ungewöhnlichen Orten statt – von Theaterbühnen und Museen bis hin zu Skateparks und öffentlichen Plätzen. Die kuratorische Vision zielt darauf ab, durch Bewegung zu begeistern, zu trösten, zu provozieren, zu inspirieren, zu verbinden oder gar zu heilen.

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Ein Höhepunkt ist die City Parade, die Hamburgs Straßen in eine Bühne für über 500 Tänzer:innen aus mehr als 30 Gruppen verwandelt. Mit dabei sind die Contemporary Dance School Hamburg, Rolling Good Times, das Hamburg Ballett, die HipHop Academy sowie internationale Kollektive. Die Parade steht zudem symbolisch für einen Staffelstabwechsel: Sie verbindet die Tanz-Triennale mit der kommenden Fotografie-Triennale.

Doch das Festival bietet mehr als nur Aufführungen. Im Rahmen der Moving Meetings und Fachforen kommen verschiedene Tanzcommunities zusammen, um Ideen auszutauschen und Brücken zu bauen. Gleichzeitig soll das Event das Vertrauen in Hamburgs Tanzszene stärken – besonders nach dem Dennis-Volpi-Skandal.

Bis zum 21. Juni lädt die Tanz-Triennale zum Mitmachen, Diskutieren und Feiern ein. Mit Performances, Paraden und Gesprächsformaten an verschiedenen Orten der Stadt wollen die Veranstalter:innen Netzwerke knüpfen und die Zusammenarbeit in Hamburgs Tanzszene beleben.

Quelle