iBlali kehrt dem Burnout den Rücken – und streamt nur noch, was ihm Freude macht
Amelie KrügeriBlali kehrt dem Burnout den Rücken – und streamt nur noch, was ihm Freude macht
Viktor "iBlali" Roth, bekannter deutscher YouTuber und Twitch-Streamer, ändert nach Jahren des Burnouts seine Ausrichtung
Der Creator, der in den vergangenen zwei Jahren durchschnittlich zwischen 150.000 und 250.000 Aufrufe pro Video erzielte, will sich künftig vom Jagdfieber nach viralem Content verabschieden. Stattdessen möchte er seine Leidenschaft fürs Gaming wiederentdecken – indem er das streamt, was ihm wirklich Spaß macht.
Jahre lang stand iBlali unter dem ständigen Druck, Inhalte für YouTube und Twitch zu produzieren. Der Zwang, relevant zu bleiben und hohe Zuschauerzahlen zu halten, hat das Streamen für ihn zu einer anstrengenden Pflicht statt zu einem Hobby werden lassen. Sein Burnout spiegelt einen breiteren Trend unter Vollzeit-Creators wider – ähnlich wie bei Rewinside, der ebenfalls eine Pause wegen Erschöpfung ankündigte.
Um seine Begeisterung zurückzugewinnen, wird iBlali seine Inhalte auf zwei Kanäle aufteilen: Sein Hauptaccount "iBlali" konzentriert sich künftig auf Gaming-Streams, während auf einem zweiten Kanal namens "VIK" Video-Essays erscheinen sollen. Parallel dazu gründet er ein eigenes Schmuckunternehmen, um seine Einnahmequellen zu diversifizieren. Allerdings räumt er ein, dass der Verzicht auf virale Inhalte seine Einnahmen schmälern könnte.
Um mögliche finanzielle Einbußen auszugleichen, plant iBlali, vermehrt Markenkooperationen einzugehen. Sein Ziel ist klar: Er will das Streamen wieder genießen können – statt es als Stressfaktor zu empfinden.
Die Veränderungen bedeuten, dass sich iBlalis Content in den kommenden Monaten deutlich wandeln wird. Mit dem Fokus auf Leidenschaftsprojekte und einem Nebengeschäft hofft er, Kreativität und Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen. Sein Schritt unterstreicht zugleich das wachsende Problem des Burnouts bei langjährigen Content-Creators.
iBlali's Burnout Roots: How YouTube Pressure Shaped His New Path
New insights reveal how iBlali's career pressures led to his burnout. Key details include:
- 'Never stop a running system. Egal, wie sehr man keinen Bock mehr darauf hat.' – iBlali on the stress of monetising streams.
- He avoided playing Clair Obscure: Expedition 33 due to fears of only 30,000 views, prioritising clicks over passion.
- His history of content shifts highlights a broader trend of creators sacrificing joy for algorithmic success.





