18 June 2026, 22:26

Iran pocht auf Atomprogramm: Ghalibaf betont zivile Urananreicherung trotz US-Gespräche

Schwierigere Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran nach dem MoU finden nun hinter verschlossenen Türen statt: Vance

Iran pocht auf Atomprogramm: Ghalibaf betont zivile Urananreicherung trotz US-Gespräche

Irans Chefverhandler Mohammad Bagher Ghalibaf hat die Entschlossenheit des Landes zu seinem Atomprogramm bekräftigt. Er betonte, dass die Anreicherung von Uran für zivile Zwecke im Einklang mit dem internationalen Recht fortgesetzt werde. Die Äußerungen erfolgen im Rahmen der laufenden Gespräche zwischen Iran und den USA über die Umsetzung einer kürzlich unterzeichneten Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU).

Ghalibaf verteidigte die Vereinbarung und versicherte, der Iran werde seine friedliche Nutzung der Kernenergie nicht aufgeben. Er unterstrich, dass die wissenschaftlichen und technologischen Fortschritte des Landes unangetastet blieben. Der iranische Bestand an hochangereichertem Uran solle verdünnt und nicht abgegeben werden, fügte er hinzu.

Die USA und der Iran tauschen derzeit vertrauliche Vorschläge aus, um die Absichtserklärung in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Diese betreffen Irans Atomarbeit, Überprüfungsmechanismen sowie Zeitpläne für die Einhaltung der Vereinbarungen. Einige Punkte seien bereits schriftlich festgehalten, doch habe der Iran sie noch nicht offiziell unterzeichnet.

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Wesentliche Streitpunkte bleiben jedoch ungelöst. Beide Seiten müssen noch über Grenzen für Irans Atomprogramm sowie die Aufhebung von Sanktionen verhandeln. Die Absichtserklärung selbst zielt darauf ab, Irans Recht auf friedliche Nutzung der Kernenergie mit den globalen Bedenken hinsichtlich waffenfähigem Material in Einklang zu bringen.

Der Iran hat deutlich gemacht, dass er auf seine souveränen Rechte nicht verzichten und seine Errungenschaften nicht rückgängig machen werde. In der nächsten Verhandlungsphase soll es um die Finalisierung der technischen und rechtlichen Details gehen. Beide Länder arbeiten weiterhin auf eine Einigung hin, die die gegenseitigen Bedenken ausräumt.

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