Italien ermittelt gegen Microsoft wegen intransparenter Preiserhöhungen bei Abos
Amelie KrügerItalien ermittelt gegen Microsoft wegen intransparenter Preiserhöhungen bei Abos
Italienische Wettbewerbsbehörde leitet Ermittlungen gegen Microsoft ein
Die italienische Kartellbehörde hat ein Verfahren gegen Microsoft eingeleitet. Im Fokus stehen mutmaßlich unfaire Geschäftspraktiken im Zusammenhang mit den Abonnementdiensten des Unternehmens. Sowohl Microsoft Ireland Operations Ltd. als auch die Muttergesellschaft Microsoft werden überprüft.
Gegenstand der Untersuchung ist eine kürzliche Preiserhöhung für Microsoft 365. Die Behörden werfen dem Konzern vor, die Verbraucher nicht ausreichend über die Änderung informiert zu haben. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die Anpassung der Preise klar und fair kommuniziert wurde.
Die Ermittlungen betreffen sowohl die irischen Geschäftsaktivitäten von Microsoft als auch das Stammunternehmen. Besonders unter die Lupe genommen werden die Transparenz der Preiserhöhung und deren Auswirkungen auf die Abonnenten.
Die Wettbewerbsbehörde wird prüfen, ob Microsoft gegen Verbraucherschutzbestimmungen verstoßen hat. Das Ergebnis könnte beeinflussen, wie das Unternehmen künftig Preisänderungen ankündigt. Das Verfahren läuft noch; eine unmittelbare Lösung ist nicht in Sicht.
