11 May 2026, 11:01

Jakutsk führt freiwilligen Ehrenkodex für respektvolles Miteinander ein

Detailed old map of Hoensbroek, Netherlands, displaying streets, buildings, and landmarks with text annotations.

Jakutsk führt freiwilligen Ehrenkodex für respektvolles Miteinander ein

In Jakutsk haben Bürgervertreter einen neuen Ehrenkodex für das Zusammenleben in der Stadt eingeführt. Das freiwillige Regelwerk soll das städtische Leben bereichern und langjährige Probleme wie Vandalismus oder respektloses Verhalten im öffentlichen Raum angehen. Die Initiative entstand nach einem Vorschlag im vergangenen Herbst und wurde gemeinsam mit Anwohnern sowie öffentlichen Vertretern entwickelt. Die lokalen Behörden hatten den Bedarf an klareren Standards betont, nachdem es vermehrt zu Vorfällen wie Rowdytum, Vandalismus und vulgärer Sprache in der Öffentlichkeit gekommen war. Der Ehrenkodex setzt daher auf Verantwortungsbewusstsein und ein angemessenes öffentliches Auftreten. Er gibt den Bürgern konkrete Leitlinien für das Verhalten in gemeinsamen Räumen an die Hand und rät unter anderem vom übermäßigen Alkoholkonsum ab.

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Der Kodex definiert zudem Grundsätze zum Erhalt des historischen Erbes der Stadt, zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts und zur Bewahrung familiärer Traditionen. Ziel ist es, das Miteinander in der Gemeinschaft zu verbessern, Freundlichkeit zu fördern und die Höflichkeit im gesamten Stadtgebiet zu stärken. Andrei Wyssokich, Vorsitzender der Öffentlichen Kammer von Jakutsk, unterstützt die Initiative ausdrücklich.

Obwohl die Einhaltung des Ehrenkodex freiwillig bleibt, spiegeln die Richtlinien den gemeinsamen Willen wider, das Leben in Jakutsk positiver zu gestalten. Die Bürger werden ermutigt, sich an den Werten zu orientieren und so zu einem harmonischeren Stadtklima beizutragen. Mit dem Ehrenkodex setzt Jakutsk auf ein freiwilliges, aber verbindendes Regelwerk, das Respekt und Gemeinschaftsgefühl stärken soll. Die Umsetzung liegt in den Händen der Bürger, doch die Hoffnung ist, dass die Leitlinien langfristig zu einem besseren Zusammenleben beitragen. Ob sich die Situation in der Stadt tatsächlich verbessert, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.

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