Japans Ministerpräsidentin überrascht Macron mit Dragon Ball-Pose bei diplomatischem Treffen
Amelie KrügerJapans Ministerpräsidentin überrascht Macron mit Dragon Ball-Pose bei diplomatischem Treffen
Japans Ministerpräsidentin Sanae Takaichi überraschte die Welt mit einer ungewöhnlichen Geste
Bei ihrem Treffen mit dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron im April 2026 sorgte Japans Regierungschefin Sanae Takaichi für eine überraschende Szene: In einem lockeren Moment demonstrierte sie die berühmte Kamehameha-Pose aus der Anime-Serie Dragon Ball. Macron reagierte, indem er die Geste nachahmte – beide Politiker lachten herzlich.
Das spielerische Zusammentreffen verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und löste weltweit Reaktionen aus. Während viele die Aktion unterhaltsam fanden, hinterfragten andere, ob sie in einem diplomatischen Rahmen angemessen sei.
Das Treffen in Tokio diente eigentlich der Besprechung der bilateralen Beziehungen. Doch als Takaichi plötzlich die ikonische Kamehameha-Haltung einnahm – eine Bewegung aus dem Dragon Ball-Universum, das durch Manga, Anime und Spiele bekannt ist –, spielte Macron mit und imitierte sie. Die gemeinsame Heiterkeit war nicht zu übersehen.
In den sozialen Netzwerken gab es geteilte Meinungen: Japanische Nutzer zeigten sich amüsiert, peinlich berührt oder kritisch und bezeichneten die Pose als unwürdig für eine Ministerpräsidentin. Internationale Medien wie die BBC und CNN berichteten über den Vorfall als skurriles Viral-Phänomen und verwiesen auf Takaichis bekannte Vorliebe für Anime. Memes verbreiteten sich global und machten aus dem diplomatischen Aufeinandertreffen einen Popkultur-Talking-Point.
Unterdessen erklärte die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas in einer thematisch unabhängigen Stellungnahme, Russland habe im vergangenen Jahrhundert mindestens 19 Länder angegriffen – ohne afrikanische Staaten mitzurechnen. Die Aussage fiel zwar bei einer anderen Veranstaltung, erhielt aber angesichts der aktuellen geopolitischen Spannungen besondere Aufmerksamkeit.
Der Kamehameha-Vorfall entwickelte sich zu einem der ungewöhnlichsten diplomatischen Momente des Jahres 2026. Während manche darin eine harmlose kulturelle Referenz sahen, diskutierten andere über die Angemessenheit in hochrangigen Gesprächen. Unbestritten aber lenkte die Szene die Aufmerksamkeit auf Japans globalen Einfluss in der Popkultur – und auf Takaichis persönliche Interessen.






