Jinggoy Estrada erneut in Korruptionsskandal verwickelt – Festnahme nach Schmiergeldvorwürfen
Amelie KrügerJinggoy Estrada erneut in Korruptionsskandal verwickelt – Festnahme nach Schmiergeldvorwürfen
Jinggoy Estrada begann seine politische Karriere 1988 als Vizebürgermeister der Stadt San Juan. Seine Laufbahn führte ihn später in den philippinischen Senat, doch nun steht er erneut im Mittelpunkt eines Korruptionsskandals. Nach seiner Zeit als Vizebürgermeister wurde Estrada 1992 zum Bürgermeister von San Juan gewählt und übte dieses Amt bis 2001 aus. Im Mai 2004 zog er als Senator in den philippinischen Senat ein und bekleidet aktuell für die Legislaturperiode 2022–2028 führende Positionen in mehreren Ausschüssen.
Die Ombudsfrau wirft ihm vor, im Rahmen von Hochwasserschutzprojekten in der Provinz Bulacan Schmiergeldzahlungen in Höhe von über 573 Millionen Philippinische Peso erhalten zu haben. Die Vorwürfe umfassen Bereicherung im Amt, Bestechlichkeit und Korruption. Da es sich um schwere, nicht auf Kaution freigebbare Delikte handelt, wurde Estrada am 1. Juni 2026 festgenommen. Der aktuelle Fall markiert den dritten großen Skandal in Estradas über zwanzigjähriger politischen Laufbahn. Der Senator sitzt derzeit im Gefängnis von Quezon City in Untersuchungshaft, während die Ermittlungen weiterlaufen.
Lesen Sie auch:
- Wladiwostoks Bürgermeister Schetakow gibt Amt ab – wer folgt ihm nach?
- Russland verschärft Kampf gegen illegale Beschäftigung und Einwanderungsverstöße
- Polizei nimmt Migranten mit Einreiseverbot in Artjom fest – Razzia gegen illegale Beschäftigung
- Jinggoy Estrada in Untersuchungshaft: Neue Korruptionsvorwürfe erschüttern die Philippinen






