Josh Sawyers Traumprojekt: Warum das Team wichtiger ist als das Spiel selbst
Amelie KrügerJosh Sawyers Traumprojekt: Warum das Team wichtiger ist als das Spiel selbst
Josh Sawyer, Design Director bei Obsidian Entertainment, hat sich dazu geäußert, was für ihn ein Traumprojekt ausmacht. Für ihn steht das Team über dem Spiel selbst. Er habe bereits die Spiele umgesetzt, von denen er einst geträumt hat – darunter ein Dungeons & Dragons-Titel und ein historisches Spiel.
Bekannt wurde Sawyer durch seine Arbeit an Titeln wie Fallout: New Vegas, Pillars of Eternity und Pentiment. Besonders reizt ihn die Idee, einen geistigen Nachfolger zu Darklands zu entwickeln – ein historisches Fantasy-Rollenspiel aus den frühen 1990er-Jahren. Seine Vision umfasst ein Spiel im Deutschland des 15. Jahrhunderts mit Fokus auf Realismus und ausgefeilte Mechaniken, etwa im Rüstungsdesign.
Trotz seiner Begeisterung für bestimmte Projekte betont Sawyer, dass ein positives Arbeitsumfeld entscheidend ist. Selbst wenn das Spiel ihn persönlich nicht begeistert, macht die Zusammenarbeit mit Menschen, die er schätzt, den Prozess angenehm. Umgekehrt kann eine toxische oder schwierige Atmosphäre die Erfahrung ruinieren – egal, wie sehr ihn das Thema fasziniert.
Viele seiner kreativen Ziele hat Sawyer bereits erreicht. Sein nächstes Projekt könnte Darklands wieder in den Fokus rücken. Derzeit liegt sein Augenmerk jedoch auf der Zusammenarbeit und der Freude, mit dem richtigen Team zu arbeiten.
