Kanadas Eishockey-Stars ziehen vor Olympia aus dem Dorf aus – warum?
Kanadas Olympisches Eishockeyteam verlässt vor Turnierbeginn das Olympische Dorf in Mailand
Das kanadische Olympiateam hat sich entschieden, das Olympische Dorf in Mailand vor Beginn des Turniers zu verlassen. Die mit NHL-Stars wie Connor McDavid und Sidney Crosby gespickte Mannschaft wird stattdessen in einem Hotel unterkommen. Trotz des Umzugs betonen Verantwortliche, dass dies keine Kritik an den Einrichtungen des Dorfs sei.
Die Kanadier waren mit hohen Erwartungen angereist und verfügen über ein Aufgebot mit Spielern wie Connor McDavid, Nathan MacKinnon und Sidney Crosby. Ihr Ziel bleibt unverändert: die Goldmedaille im bevorstehenden Wettbewerb zu gewinnen. Gemeinsam mit den USA gelten sie als einer der Top-Favoriten des Turniers.
Unterdessen hat sich das US-Team dafür entschieden, im Olympischen Dorf zu bleiben. Der amerikanische Stürmer Matthew Tkachuk bezeichnete seine Zeit dort als „unglaublich“ und hob die besondere Erfahrung der gemeinsamen Unterkunft hervor. Kanadas Torhüter Logan Thompson bestätigte, dass er das Dorf trotz des Teamumzugs regelmäßig besuchen werde.
Die Entscheidung für den Wechsel fällt in eine Phase, in der die Kanadier vor Beginn ihrer Turniervorbereitung mehr Privatsphäre und Komfort suchen. Statt in geteilten Zimmern werden die Spieler nun von einem nahegelegenen Hotel aus ihre Vorbereitungen treffen. Thompson betonte, dass der Umzug keine Abwertung des Dorfs darstelle, sondern eine praktische Maßnahme sei, um die Konzentration des Teams zu stärken.
Kanadas Eishockey-Mannschaft wird sich nun in einem Hotel auf die Feinabstimmung ihrer Vorbereitungen konzentrieren. Mit ihrem Staraufgebot und ihrem Ehrgeiz gelten sie als einer der großen Favoriten des Turniers. Der Abschied vom Olympischen Dorf markiert zwar eine Veränderung der Routine, doch ihr Blick bleibt fest auf den olympischen Erfolg gerichtet.






