Kasachstan strebt Zugang zu EU-Forschungsprogramm Horizon Europe an
Der kasachische Minister für Wissenschaft und Hochschulbildung, Sayasat Nurbek, hat in Brüssel Gespräche mit EU-Vertretern geführt, um den Beitritt Kasachstans zum EU-Forschungsprogramm Horizon Europe zu erörtern. Das Programm, das über ein Budget von 175 Milliarden Euro verfügt, fördert wissenschaftliche Zusammenarbeit und Innovation weltweit. Während seines Aufenthalts in Brüssel führte Minister Nurbek auch Gespräche mit der dortigen Diplomatenakademie. Diese plant, ihre Forschung zu Zentralasien auszubauen, wobei ein besonderer Fokus auf Kasachstan liegt. Die Akademie schlug zudem berufliche Weiterbildungen für kasachisches diplomatisches Personal vor.
Ein erfolgreicher Beitritt zu Horizon Europe würde Kasachstan in den exklusiven Kreis der nicht zur EU gehörenden Programmteilnehmer aufnehmen. Kasachstans Universitäten und Forschungseinrichtungen hätten dann Zugang zu den Mitteln des Programms, was dem Forschungssektor des Landes erhebliche Finanzmittel und neue Partnerschaften bringen könnte.
Die Treffen unterstrichen die wachsenden Beziehungen zwischen der EU und Kasachstan in den Bereichen Wissenschaft und Diplomatie. Kasachstan tritt nun in die Vorbereitungsphase ein und strebt eine volle Teilnahme als assoziiertes Mitglied an. Die Gespräche in Brüssel markieren einen wichtigen Schritt für Kasachstan auf dem Weg zur wissenschaftlichen und diplomatischen Zusammenarbeit mit der EU. Der mögliche Beitritt zu Horizon Europe könnte dem Land neue Chancen in Forschung und Innovation eröffnen.
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