Koblenz investiert 89 Millionen Euro in Großprojekte und neue Stadtführung
Amelie WeberKoblenz investiert 89 Millionen Euro in Großprojekte und neue Stadtführung
Koblenz sichert sich 89 Millionen Euro aus Bundesinfrastrukturfonds – Großprojekte und neue Führungsrolle
Die Stadt Koblenz hat sich ein regionales Budget von rund 89 Millionen Euro aus einem nationalen Infrastrukturprogramm gesichert. Der Stadtrat hat zudem mehrere Großprojekte genehmigt, darunter neue Bürgerhäuser und energetische Sanierungen. Dr. Dagmar Kranz wird bald eine Schlüsselrolle in der Stadtführung übernehmen.
Der Rat hat zahlreiche Vorhaben in Koblenz auf den Weg gebracht. Dazu gehören drei neue multifunktionale Bürgerhäuser sowie energiesparende Modernisierungen bestehender Gebäude. Die Stadtbibliothek erhält ein begrüntes Dach, und im Sportpark Oberwerth entsteht ein neues Mehrzweckgebäude. Zudem wurden Pläne für ein Dorfzentrum in Bubenheim in der Nähe der alten Schule bewilligt.
Im Bereich Verkehrssicherheit werden weitere Maßnahmen umgesetzt: Tempozonen von 30 km/h werden in der Emser Straße, der Rizzastraße und der Lennéstraße eingerichtet. Einstimmig beschloss der Rat den Weiterbau der neuen Feuerwehrwache in Horchheim, deren Kosten auf etwa 7,8 Millionen Euro veranschlagt sind.
Die Sanierung des Stadttheaters erhält eine zusätzliche Förderung von einer Million Euro, sodass sich die Gesamtkosten auf rund 45,6 Millionen Euro belaufen. Die Wiedereröffnung verzögert sich jedoch bis Februar 2027.
Dr. Dagmar Kranz wurde zur ersten hauptamtlichen Beigeordneten Koblenz’ ernannt. Ab dem 1. Juli 2026 übernimmt sie offiziell das Amt der Oberbürgermeisterin und löst damit Ulrike Mohrs ab, die acht Jahre lang im Amt war.
Der neue Haushalt und die Projektoffensive sollen die Infrastruktur und öffentlichen Dienstleistungen in Koblenz verbessern. Während die Theatersanierung voranschreitet, muss sich die Eröffnung weiter gedulden. Mit Kranz’ Berufung steht die Stadt vor einem Führungswechsel.
