18 June 2026, 20:24

Kongresspartei sichert sich klare Mehrheit im Legislativrat von Karnataka

Chaos durch Querwahl in BJP-JD(S)-Allianz: Kongress gewinnt 5 von 7 Ratsitzen in Karnataka

Kongresspartei sichert sich klare Mehrheit im Legislativrat von Karnataka

Die regierende Kongresspartei hat bei den alle zwei Jahre stattfindenden Wahlen zum Legislativrat von Karnataka die Mehrheit gesichert. Von sieben vakanten Sitzen gingen fünf an Kandidaten der Kongresspartei. Die Ergebnisse folgten auf eine Reihe von Überkreuz-Wahlverhalten und Stimmenübertragungen zwischen den Parteien.

Für einen Sieg in der ersten Runde waren 28 Stimmen erforderlich. Die Kongresspartei stellte fünf Kandidaten auf, während die BJP zwei und die Janata Dal (Sekular) – JD(S) – einen Kandidaten nominierte.

Das Überkreuz-Wählen spielte eine entscheidende Rolle für das Ergebnis. Mindestens 11 Abgeordnete der Legislativversammlung stimmten gegen die Parteilinie und zugunsten der Kongresspartei. Darunter waren vier Mitglieder der BJP und sieben Abgeordnete der JD(S).

Der JD(S)-Kandidat Govindaraj erhielt trotz Stimmenübertragung durch die BJP nur 14 Stimmen. Der Kongresskandidat Vinay Karthik sicherte sich hingegen 32 Stimmen und übertraf damit die offiziellen Stimmergebnisse sowohl der Kongress- als auch der BJP-Kandidaten. Ein weiterer Kongresskandidat, P. V. Mohan, erhielt eine Stimme weniger als ihm ursprünglich zugedacht. Vinay Karthik gewann zudem 12 Stimmen mehr, als ihm ursprünglich zugeteilt worden waren.

Aktuell setzt sich die 224 Mitglieder zählende Legislativversammlung aus 135 Kongressabgeordneten, 62 der BJP, 18 der JD(S) und vier Unabhängigen zusammen. Zwei Kongressabgeordnete waren zuvor nach Gerichtsurteilen für ungültig erklärt worden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Wahlergebnisse bestätigen die Vorherrschaft der Kongresspartei im Legislativrat. Überkreuz-Wahlverhalten und strategische Stimmenverlagerungen prägten das Endergebnis. Die Partei festigt damit ihre stärkere Position im Oberhaus.

Lesen Sie auch:

Quelle