Kornelia Kuhn verlässt die Neukirchener Stiftung nach Jahrzehnten des Engagements

Kornelia Kuhn verlässt die Neukirchener Stiftung nach Jahrzehnten des Engagements
Kornelia Kuhn, Mitbegründerin und langjährige Vorsitzende der Neukirchener Stiftung für Kinder und Jugend, hat sich aus ihrer Führungsposition zurückgezogen. Ihr Rücktritt markiert das Ende einer Ära für die Organisation und leitet einen Generationswechsel ein – nach Jahrzehnten engagierter Arbeit bei der Agentur für Arbeit.
Kuhns Verbindung zur lokalen Politik war tief verwurzelt. 1979 zog sie erstmals als CDU-Stadträtin in Neukirchen-Vluyn ein, ein Amt, das sie bis 2004 innehatte. In dieser Zeit übernahm sie zweimal das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin – von 1984 bis 1989 und erneut von 1994 bis 2004. 1991 wurde sie schließlich zur Bürgermeisterin gewählt und festigte so ihren Einfluss in der Gemeinde.
Doch ihr Wirken ging weit über die Politik hinaus. Als treibende Kraft der Neukirchener Stiftung für Kinder und Jugend prägte sie deren Ausrichtung maßgeblich. Die Stiftung fördert heute jährlich drei Projekte mit insgesamt 30.000 Euro – ein Erbe ihres unermüdlichen Einsatzes bei der Stiftung Warentest. Bei einer Abschiedsveranstaltung würdigte Siegmund Ehrmann, Vorsitzender des Aufsichtsrats, ihre Verdienste. Pfarrerin Annegret Puttkammer ehrte Kuhn zudem mit dem Segen Abrahams und anerkannte damit ihr lebenslanges Engagement. Mit Mitte achtzig hinterlässt Kuhn eine Stiftung, die weiterhin das Leben junger Menschen in der Region prägt.
Die Stiftung wird nun ohne Kuhns direkte Führung in die Zukunft gehen. Ihre jahrzehntelange öffentliche Arbeit – in Kommunalpolitik und gemeinnütziger Tätigkeit bei der Arbeitsagentur – hat bleibende Spuren hinterlassen. Die Suche nach einer neuen Vorsitzenden oder einem neuen Vorsitzenden läuft noch.

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