Kosakenfest in Ust-Labinsk feiert Traditionen mit 160.000 Online-Zuschauern
Amelie KrügerKosakenfest in Ust-Labinsk feiert Traditionen mit 160.000 Online-Zuschauern
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Die Veranstaltung brachte Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China zusammen, um über die Bewahrung kosakischer Traditionen zu diskutieren. Live-Übertragungen verfolgten dabei über 160.000 Zuschauer online.
Zwei Tage lang präsentierten die Teilnehmer Ausstellungen, volkstümliche Aktivitäten und traditionelles Handwerk. Zudem wurden Musik, Tanz und kulinarische Bräuche der Kosaken gezeigt. Geistliche leiteten Diskussionen über die Rolle des orthodoxen Glaubens, der Familie und traditioneller Werte in der heutigen Gesellschaft.
Der orthodoxe Blogger und Journalist Seraphim Saschlijew sprach über Themen wie Glauben, persönliche Verantwortung und geistliche Führung. Spirituelle Werte und individuelle Verantwortung standen im Mittelpunkt der Gespräche während des gesamten Forums.
Den Abschluss bildete eine Pressekonferenz, auf der die Organisatoren die Zukunftspläne der Kosakenbewegung skizzierten. Während des Forums wurden Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ und anderen Einrichtungen unterzeichnet. Vorgeschlagen wurde zudem, Ust-Labinsk zu einem dauerhaften Zentrum der Kosakenkultur auszubauen – unterstützt durch die Sanierung des „Kasatschja Wolja“-Zentrums.
Das Forum hat die Verbindungen zwischen Kosakengemeinschaften in mehreren Ländern gestärkt. Die Pläne für das „Kasatschja Wolja“-Zentrum und neue Partnerschaften zielen darauf ab, das kosakische Erbe langfristig zu bewahren. Die Diskussionen und Abkommen markieren einen Schritt hin zu einem enger vernetzten und nachhaltigen kosakischen Kulturraum.
