Krachs SPD-Wahlkampf: Mietregister und schärfere Kontrollen gegen Berliner Wohnungsnot
Lukas FrankeKrachs SPD-Wahlkampf: Mietregister und schärfere Kontrollen gegen Berliner Wohnungsnot
Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat die Wohnungsfrage zum zentralen Thema seines Wahlkampfs gemacht. Mit neuen Maßnahmen will er die steigenden Mieten und den Wohnungsmangel bekämpfen – darunter ein stadtweites Mietregister und schärfere Kontrollen gegen ausbeuterische Vermieter.
Das geplante Mietregister bezeichnete Krach als eine „bahnbrechende Entwicklung“, die dringend benötigte Transparenz auf den Berliner Wohnungsmarkt bringen werde. Zudem forderte er die Bundesregierung auf, den Ländern die Wiedereinführung von Mietpreisbremse zu ermöglichen. Strengere Regulierungen seien unverzichtbar, so der Politiker.
An Vermieter, die Mieter übervorteilen, richtete er eine klare Warnung: Ab Anfang 2027 würden Mietkontrollbeamte mit Inspektionen beginnen. Krach betonte zudem die langjährige Verpflichtung der SPD für bezahlbaren Wohnraum – länger sogar als die Linke, wie er behauptete. Auch verwies er auf die Rolle seiner Partei bei der Schaffung des Berliner Mietspiegels.
In einem lockeren Moment forderte Krach Berlins regierenden Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zu einem Tennismatch heraus – und schlug vor, am selben Ort zu spielen, an dem Wegner während des großen Stromausfalls im vergangenen Jahr öffentlich Tennis gespielt hatte.
Krachs Wahlkampf setzt auf konkrete Lösungen für die Berliner Wohnungsnot. Das Mietregister und mögliche Mietobergrenzen sollen die Kosten stabilisieren, während Kontrollbeamte die Einhaltung der Vorschriften überwachen. Sein Tennis-Duell mit Wegner verleiht der politischen Debatte um die Wohnungspolitik eine persönliche Note.






