20 March 2026, 18:08

Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU knapp vor SPD – doch Schweitzer bleibt ein starker Gegner

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes im Anzug, der ein Schild mit der Aufschrift "Der Albtraum des Wählers" hält.

Dreyer fühlt mehr Spannung als in ihren eigenen Wahlkämpfen - Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU knapp vor SPD – doch Schweitzer bleibt ein starker Gegner

Umfrageergebnisse vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU knapp vor SPD – aber der Wahlkampf bleibt spannend

Der Wahlkampf zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 bleibt eng. Umfragen zeigen die CDU unter Führung von Gordon Schnieder mit einem knappen Vorsprung vor der SPD, während Amtsinhaber Alexander Schweitzer dichtauf folgt. Die jüngste Erhebung vom 20. März sieht die CDU bei 29 Prozent, die SPD bei 27 Prozent – ein schmaler, aber stabiler Abstand nach wochenlangen Schwankungen.

In den vergangenen Wochen blieb der Vorsprung der CDU zwar gering, aber beständig. Noch am 13. März lag die CDU bei 28 Prozent, die SPD bei 26 Prozent, während ein kurzzeitiger Rückgang um den 17. März die Frage aufwarf, ob sich die Lücke schließen könnte. Die aktuellen Daten bestätigen jedoch die leichte Führung der CDU, trotz Verluste an die AfD, die nun bei 19 Prozent liegt.

Schweitzers persönliche Beliebtheit hält die SPD im Rennen. Seine pragmatische Führung und eine Zufriedenheitsquote von 44 Prozent für die scheidende SPD-geführte Landesregierung stärken die Unterstützung. Der Wahlkampf konzentriert sich dabei weniger auf inhaltliche Themen als auf Persönlichkeiten – ein Vorteil für Schweitzer, dessen höhere Bekanntheit ihn gegen Schnieder ausspielt. Die CDU hingegen setzt auf eine zurückhaltende Strategie und verzichtet auf aggressive Angriffe, was der SPD Raum für Mobilisierung lässt.

Die ehemalige Ministerpräsidentin Malu Dreyer zeigt sich zuversichtlich, dass Schweitzers Kampagne erfolgreich sein wird. Sie lobte das Engagement seines Teams und äußerte Optimismus für einen SPD-Sieg. Überraschenderweise gestand Dreyer, dass es ihr als Beobachterin von der Seitenlinie her noch mulmiger zumute sei als während ihrer eigenen Wahlkämpfe. Für sie sei es weniger belastend gewesen, bis zum letzten Moment aktiv mitzuwirken, als nun als Zuschauerin das Ergebnis abzuwarten.

Das Wahlergebnis hängt an einem seidenen Faden: Schweitzers Popularität steht dem Umfragevorsprung der CDU gegenüber. Mit Dreyers Rückendeckung und der Widerstandsfähigkeit der SPD deutet alles auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Die endgültige Entscheidung wird zeigen, ob die CDU ihre knappe Führung halten kann – oder ob Schweitzers persönliche Ausstrahlung der SPD eine weitere Amtszeit sichert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones
Quelle