Lidl revolutioniert Marketing mit datengetriebener Handelsmedien-Strategie für mehr Verkäufe
Amelie WeberLidl revolutioniert Marketing mit datengetriebener Handelsmedien-Strategie für mehr Verkäufe
Lidl International führt neue Handelsmedien-Struktur ein, um Marketingkampagnen direkt in Verkäufe umzuwandeln
Der internationale Lebensmittelhändler hat ein neues System eingeführt, das anonymisierte Verkaufsdaten mit zielgruppengerechter Werbung verknüpft, um den Erfolg von Kampagnen bis zur Kasse nachverfolgen zu können. Gleichzeitig rückt die Handelsmedien-Strategie näher an die Kerngeschäftsprozesse des Unternehmens heran und schafft so eine einheitliche Omnichannel-Plattform.
Die Supermarktkette, die mit rund 12.600 Filialen in 31 Ländern vertreten ist, bietet Partnern nun tiefere Einblicke in das tatsächliche Kaufverhalten. Marken können Werbung in Lidl-Filialen, in der App und im Online-Shop platzieren – also genau dort, wo Kunden aktiv nach Produkten suchen. Dieser Ansatz reduziert Streuverluste, da er auf eigens erhobene First-Party-Daten setzt statt auf grobe Schätzungen.
"Ein weiterer Schritt im Point-of-Sale-Marketing"
Linuz Hinzmann, Leiter Kundebeziehungen und Senior Vice President bei Lidl International, bezeichnete die Neuerung als nächsten Schritt im Verkaufsstellen-Marketing. Das System ermöglicht es Marken, die Wirkung von Werbung auf den tatsächlichen Kauf zu messen – präzise anhand anonymisierter Verkaufsdaten. Sowohl Lidl als auch die Schwesterkette Kaufland gehören zur Schwarz Gruppe mit Sitz in Neckarsulm.
Die überarbeitete Struktur gibt Partnern Zugang zu detaillierten kaufbasierten Erkenntnissen und einer breiteren Omnichannel-Präsenz. Gleichzeitig stellt sie sicher, dass Marketingbotschaften genau dort erscheinen, wo Kunden Kaufentscheidungen treffen. Ziel ist es, Werbung effizienter zu gestalten, indem sie direkt mit Verkaufsergebnissen verknüpft wird.






