22 May 2026, 22:07

Linke fordert radikale Wende: Staat soll bezahlbaren Wohnraum selbst bauen

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Linke fordert radikale Wende: Staat soll bezahlbaren Wohnraum selbst bauen

Die Wohnungsnot in Deutschland hat scharfe Kritik von der Linken ausgelöst. Caren Lay, die wohnungspolitische Sprecherin der Partei, hat die Reaktion der Regierung als unzureichend verurteilt. Die langsame Bautätigkeit im Jahr 2021 bezeichnete sie als „beschämend“ und forderte sofortiges Handeln, um den Mangel zu beheben.

Lay verwies auf ein bundesweites Defizit von mindestens 1,4 Millionen Wohnungen. Sie warnte, dass der Mangel an bezahlbarem Wohnraum die soziale Spaltung vertiefe und sprach von einer wachsenden „sozialen Bruchlinie“. Ihre Kritik richtet sich auch gegen Bundesbauministerin Verena Hubertz, deren vorgeschlagene Maßnahmen Lay als ungenügend zurückweist.

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Sie forderte die Bundesregierung auf, selbst Verantwortung für den Bau bezahlbarer Wohnungen zu übernehmen. Ein zentraler Punkt ist die Freigabe der längst versprochenen Fördergelder für den gemeinnützigen Wohnungsbau, die ihrer Meinung nach ohne weitere Verzögerung erfolgen müsse. Zudem setzt sich Lay für ein dringendes Investitionsprogramm ein, um den Bau von Sozialwohnungen, kommunalen und genossenschaftlichen Wohnungen zu beschleunigen.

Ihr Fokus liegt darauf, das Wohnungsangebot für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen auszubauen. Die aktuelle Situation erfordere mutige Eingriffe statt schrittweiser Anpassungen, betont sie. Zu Lays Forderungen gehören der direkte Bau bezahlbarer Wohnungen durch den Staat sowie eine schnellere Auszahlung der Fördermittel. Verzögerungen würden die Krise nur verschärfen und immer mehr Haushalte ohne passenden Wohnraum zurücklassen, warnt sie. Die Linken drängen die Bundesregierung damit zu entschlossenerem Handeln gegen die Wohnungsnot.

Quelle