Luigi Pantisano wird Co-Chef der Linken – und entschuldigt sich bei der CDU
Lukas FrankeLuigi Pantisano wird Co-Chef der Linken – und entschuldigt sich bei der CDU
Luigi Pantisano ist neuer Co-Vorsitzender der Linken in Berlin. Kürzlich sprach er im ARD-Format „Interview der Woche“ über seine Haltung zur CDU und seine Pläne für die Partei.
Im Gespräch entschuldigte sich Pantisano dafür, die CDU mit der AfD verglichen zu haben. Zudem bedauerte er, der Partei Faschismus vorgeworfen zu haben. Dennoch machte er deutlich, dass er seine grundsätzliche Kritik an der Union nicht zurücknehmen werde.
Gleichzeitig warnte er vor einer von ihm wahrgenommenen Rechtsentwicklung innerhalb der Union. Zugleich räumte er ein, in einigen seiner Äußerungen überzogen zu haben.
Für die Zukunft strebt Pantisano an, mehr als die 53 Prozent zu erreichen, die er bei der letzten Abstimmung über den Parteivorsitz erhielt. Zudem will er in den kommenden zwei Jahren das volle Vertrauen seiner Partei gewinnen.
Pantisanos Aussagen unterstreichen die anhaltenden Spannungen zwischen der Linken und der CDU. Seine Entschuldigung bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Kritik fällt in eine Phase, in der er eine zunehmend prominentere Rolle in der Berliner Politik einnimmt.
