Mainz baut 220-Meter-Pipeline unter dem Rhein – Start im Mai 2025
Mainz beginnt im Mai mit Bau einer neuen 220-Meter-Pipeline unter dem Rhein
Nächsten Monat starten in Mainz die Arbeiten an einer neuen 220 Meter langen Pipeline unter dem Rhein. Das Projekt soll einen beschädigten Abschnitt des bestehenden Versorgungs- und Entsorgungssystems ersetzen. Wie offizielle Stellen bestätigten, beginnen die Bauarbeiten am 11. Mai; die Fertigstellung ist für August 2026 geplant.
Die aktuelle Leitung weist Teilschäden auf und ist nur noch eingeschränkt funktionsfähig. Als Lösung wird eine verstärkte Ersatzleitung verlegt, die vom Gebiet Ingelheimer Aue in der Nähe der Gassnerallee bis zum Kanalsystem am Mombacher Kreisel führt. Die neue Leitung wird einen Durchmesser von 71 Zentimetern haben und bis zu zehn Meter unter dem Flussbett verlaufen.
Erstmals setzt der Wirtschaftsbetrieb Mainz dabei auf horizontal gestütztes Richtbohren – ein grabenloses Verfahren. Dabei wird zunächst ein Pilotbohrloch erstellt, das anschließend auf die benötigte Größe aufgeweitet wird. Durch den entstandenen Kanal wird dann ein Schutzrohr mit der Pipeline gezogen. Dieses Schutzrohr schützt die Leitung vor künftigen Schäden und ermöglicht Wartungsarbeiten, ohne den Hafenbetrieb zu beeinträchtigen.
Die Fertigstellung des Projekts ist für den Spätsommer 2026 vorgesehen. Nach Abschluss soll die modernisierte Pipeline eine zuverlässigere Versorgungs- und Entsorgungsinfrastruktur für die Region gewährleisten. Dank des Schutzrohres können künftige Reparaturen oder Austauscharbeiten mit minimalen Störungen durchgeführt werden. Die Bauarbeiten beginnen im Mai; für die vollständige Installation ist eine Dauer von etwas mehr als einem Jahr veranschlagt.






