Mainzer Hundebesitzer kämpfen für Freilaufflächen im Martin-Luther-King-Park
Amelie WeberMainzer Hundebesitzer kämpfen für Freilaufflächen im Martin-Luther-King-Park
Martin-Luther-King-Park in Mainz wird zum Zentrum für Hundebesitzer, die bessere Einrichtungen fordern
Im Juli 2025 versammelten sich Anwohner mit ihren Hunden im Martin-Luther-King-Park in Mainz, um Verbesserungen zu fordern – darunter einen ausgewiesenen Freilaufflächenbereich für Hunde. Der stark frequentierte Park, der als wichtige Fußgänger- und Radroute dient, schreibt derzeit vor, dass Hunde an der Leine geführt werden müssen.
Die Initiative Hundewiese-fuer-mainz.de setzt sich für städtische Veränderungen ein, etwa mehr Spender für Kotbeutel und einen eingezäunten Hundepark. Unterstützer argumentieren, dass die bestehenden Angebote des Parks – Bänke, ein Tischtennistisch und Sportanlagen – die Bedürfnisse von Hundehaltern nicht erfüllen. Einige Besitzer nutzen bereits inoffiziell Teile des Parks als leinenfreie Zone.
Anfang September 2025 beauftragte der Stadtrat die Verwaltung, mögliche Standorte für eingezäunte Hundeauslaufflächen zu prüfen. Dies folgte der Genehmigung für die Neugestaltung des Parks, die mit Arbeiten am alten jüdischen Friedhof und der Begrünung der Paul-Denis-Straße verbunden ist. Stadträtin Steinkrüger betonte jedoch, dass eine Umwidmung öffentlicher Grünflächen in Hundeparks nicht infrage komme.
Der Park bildet eine wichtige Verbindung zwischen Hartenberg-Münchfeld und der Innenstadt. Die intensive Nutzung durch Hundehalter hat die Lücken in der Infrastruktur deutlich gemacht und Forderungen nach einer Lösung laut werden lassen, die Freizeitnutzung und verantwortungsvolle Hundehaltung in Einklang bringt.
Derzeit läuft die Prüfung möglicher Standorte für Hundeauslaufflächen. Neue Einrichtungen müssten die Nachfrage decken, ohne den Status bestehender Grünflächen zu verändern. Bis auf Weiteres gelten im gesamten Martin-Luther-King-Park die Leinenpflichten.






