23 April 2026, 17:01

Malaysia spart 334.000 Liter Treibstoff durch Homeoffice für 155.000 Beamte

A bustling central market in Kuala Lumpur, Malaysia, featuring tall buildings, street poles, street lights, motor vehicles, pedestrians, name boards, trees, and a cloudy sky.

Malaysia spart 334.000 Liter Treibstoff durch Homeoffice für 155.000 Beamte

Malaysias Homeoffice-Initiative für Beamte spart in der ersten Woche Sprit und Kosten

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Die am 15. April 2023 gestartete Maßnahme, bei der über 155.000 Beschäftigte des öffentlichen Dienstes von zu Hause aus arbeiten, hat bereits erste Erfolge gezeigt. Wie Kommunikationsminister Datuk Fahmi Fadzil am 25. April 2023 mitteilte, konnten in der ersten Woche rund 334.000 Liter Kraftstoff eingespart werden – was Kosteneinsparungen in Höhe von etwa 678.000 Malaysian Ringgit (RM) entspricht.

Der Generalsekretär der Regierung, Tan Sri Shamsul Azri Abu Bakar, informierte das Kabinett über den Fortschritt des Programms. Die vorläufigen Zahlen unterstreichen sowohl ökologische als auch finanzielle Vorteile der Initiative, die darauf abzielt, den Treibstoffverbrauch zu reduzieren.

Behörden gehen gegen Falschmeldungen zur globalen Versorgungskrise vor

Gleichzeitig hat die Malaysian Communications and Multimedia Commission (MCMC) gegen falsche Online-Behauptungen über eine weltweite Lieferkrise vorgegangen. Insgesamt gingen 463 Löschanträge für irreführende Inhalte ein, davon entfielen 185 auf Facebook, 142 auf TikTok und 131 auf Threads.

Zudem leitete die MCMC 65 Ermittlungsverfahren wegen der Falschmeldungen ein. In fünf Fällen wurden bereits Bußgeldbescheide erlassen, während andere noch geprüft werden. Ein Fall wurde der Generalstaatsanwaltschaft zur Anklageerhebung vorgelegt.

Die Homeoffice-Regelung für Beamte zeigt bereits messbare Erfolge bei der Kraftstoff- und Kosteneinsparung. Die Regierung beobachtet weiterhin, wie sich die Maßnahme auf den Betriebsablauf im öffentlichen Dienst auswirkt. Gleichzeitig laufen die Ermittlungen zu den falschen Behauptungen über die Versorgungskrise weiter – einige Fälle führten bereits zu Sanktionen, weitere juristische Schritte sind möglich.

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